Recht im Sekretariat

Im Rahmen Ihrer Sekretariatsaufgaben treffen Sie sicherlich häufiger auf rechtliche Fragen, als Ihnen lieb ist. Und kaum ein anderes Feld Ihrer Aufgaben wird Sie so schnell in Stress versetzen, wie die Vorformulierung einer Kündigung oder Abmahnung. Auch wenn Sie keine Juristin sind, einige rechtliche Grundlagen müssen Sie einfach kennen, um Ihre Aufgaben verantwortungsvoll erledigen zu können. Im Themenkanal „Recht im Sekretariat“ finden Sie neben aktuellen Urteilen aus dem Bereich des Arbeitsrechts auch viele Tipps und Hintergrundinformationen rund um die rechtlichen Aspekte Ihrer Arbeit.

Aktuelle Tipps zu diesem Thema:

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7. Juli 2008 | Kommentare (0)

Bilden Sie sich Ihr Urteil: Kündigungsklage - keine Abfindung?

Das war der Fall: Eine Mitarbeiterin kehrte aus der Elternzeit zurück und musste feststellen, dass ihr Arbeitsplatz weggefallen war. Der Arbeitgeber bot an, ihr die Kündigung mit einer Abfindung zu versüßen. Über die Höhe dieser Abfindung wurde anschließend gestritten, aber keine Einigung erzielt.

3. Juli 2008 | Kommentare (2)

"Persönlich": Wann dürfen Sie Briefe öffnen und wann nicht?

Post, die nicht mit "Persönlich" oder "Vertraulich" gekennzeichnet ist, darf von anderen Personen als dem Empfänger geöffnet werden. Berücksichtigen Sie das, wenn Sie selbst Briefe verschicken. Soll wirklich nur der Empfänger persönlich den Brief öffnen, müssen Sie einen Vertraulichkeitsvermerk ergänzen.

19. Juni 2008 | Kommentare (0)

Bilden Sie sich Ihr Urteil: Tödlicher Unfall beim Betriebsausflug

Das war der Fall: Ein Mitarbeiter hatte auf einem Betriebsausflug erheblich zu viel Alkohol zu sich genommen und war nach einiger Zeit stark betrunken. In diesem Zustand wollte er im Rahmen des Betriebsausflugs an einer Bootsfahrt teilnehmen und stürzte dabei aus einem Boot. Der Unfall endete tragisch: Der Mann ertrank. Bei ..

19. Juni 2008 | Kommentare (0)

Welche Pflichtangaben Sie auf Rechnungen beachten müssen, Teil I

Sie können Ihre Rechnungen formal so gestalten, wie es Ihnen gefällt. Jedes Schreiben, mit dem Ihr Unternehmen eine Lieferung oder eine Leistung abrechnet, ist eine Rechnung. Dabei ist es egal, ob das Wort "Rechnung" auf dem Dokument steht oder nicht.

Inhaltlich gibt es allerdings einige Regeln, die Sie beachten sollten. ..

4. Juni 2008 | Kommentare (0)

Schlussformulierung im Zeugnis: Kein Anspruch auf gute Wünsche

Üblicherweise endet jedes Zeugnis mit der so genannten "Dankes-Bedauerns-Formel" und Zukunftswünschen für den Mitarbeiter. Das hat sich in den letzten Jahren so eingebürgert.

Wichtig zu wissen: Einen einklagbaren Anspruch auf "gute Wünsche" am Ende vom Zeugnis hat ein Mitarbeiter nicht (BAG, 20.02.2001, 9 AZR 44/00). Sie könnten also theoretisch auch ..

4. Juni 2008 | Kommentare (2)

9 wichtige formale Bausteine für Zeugnisvorlagen, die Sie als Sekretärin kennen müssen

Wenn Sie im Auftrag Ihres Chefs für einen Mitarbeiter ein Zeugnis schreiben, müssen Sie die folgenden wichtigen formalen Kriterien beachten, die sich teilweise aus der Gesetzgebung oder Rechtsprechung ableiten:

1. Das Zeugnis muss auf Firmenbriefpapier ausgestellt sein.

Arbeitszeugnisse müssen Sie schriftlich auf einem aktuellen Firmenbriefbogen mit korrekter Firmenanschrift (BAG, 03.03.1993, 5 AZR ..

4. Juni 2008 | Kommentare (0)

Was Sie als Sekretärin über Arbeitszeugnisse und Zwischenzeugnisse wissen müssen

Es gibt viele gute Gründe, warum Sie als Sekretärin und Assistentin umfassende Kenntnise zum Thema Arbeitszeugnisse und Zwischenzeugnisse brauchen. Mit den heutigen drei Tipps können Sie sich ausführlich zum Thema Zeugnisschreibung informieren.

Wann entsteht der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?

Jeder Mitarbeiter hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, wenn

das Arbeits-, Ausbildungs-, Praktikums- oder Volontariatsverhältnis beendet ..

15. Mai 2008 | Kommentare (0)

Unleserliche Unterschrift = Kündigung nicht wirksam?

In der Praxis gibt es immer mal wieder Streit um Kündigungen, die tatsächlich oder vermeintlich nicht den gesetzlichen Anforderungen an ein Kündigungsschreiben entsprechen. Um Ihrem Chef einen teuren und nervenraubenden Prozess zu ersparen, sollten Sie deshalb informiert sein und ihn im Falle eines Versäumnisses darauf hinweisen.

In der Rubrik Bilden Sie sich ..

15. Mai 2008 | Kommentare (0)

So stellen Sie sicher, dass eine Kündigung den Mitarbeiter rechtlich korrekt erreicht

Eine Kündigung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung. Dies bedeutet, dass die Kündigung den Empfänger tatsächlich erreichen muss. Das muss Ihr Chef besonders dann beweisen, wenn der Empfänger - in der Praxis meist der Arbeitnehmer (denkbar ist auch, dass Bekannte oder Verwandte das Scheiben entgegennehmen) - den Zugang der Kündigung bestreiten.

Wie ..

15. Mai 2008 | Kommentare (0)

Wie Sie ein Arbeitszeugnis sicher, korrekt und sachgerecht formulieren

Wenn Sie ein Arbeitszeugnis ausstellen, übernehmen Sie eine große Verantwortung. Dieser Tipp hilft Ihnen, dieser Verantwortung gerecht zu werden und Arbeitszeugnisse in Zukunft sicher zu formulieren. Sie werden Mitarbeiter nicht durch ungeschickte Formulierungen benachteiligen oder ihnen zu gute, ihren Leistungen nicht entsprechende Arbeitszeugnisse, ausstellen.

Folgendes muss ein qualifiziertes Arbeitszeugnis enthalten:

Überschrift ..