Recht im Sekretariat

Im Rahmen Ihrer Sekretariatsaufgaben treffen Sie sicherlich häufiger auf rechtliche Fragen, als Ihnen lieb ist. Und kaum ein anderes Feld Ihrer Aufgaben wird Sie so schnell in Stress versetzen, wie die Vorformulierung einer Kündigung oder Abmahnung. Auch wenn Sie keine Juristin sind, einige rechtliche Grundlagen müssen Sie einfach kennen, um Ihre Aufgaben verantwortungsvoll erledigen zu können. Im Themenkanal „Recht im Sekretariat“ finden Sie neben aktuellen Urteilen aus dem Bereich des Arbeitsrechts auch viele Tipps und Hintergrundinformationen rund um die rechtlichen Aspekte Ihrer Arbeit.

Aktuelle Tipps zu diesem Thema:

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18. Mai 2011 | Kommentare (0)

Persönlich – was muss ich in der Anschrift eines Geschäftsbriefs schreiben?

Wie stellen Sie sicher, dass ein Geschäftsbrief nur vom Empfänger persönlich geöffnet wird? Ist ein Geschäftsbrief automatisch persönlich,

wenn der Name des Empfängers vor dem Firmennamen steht? Wenn Sie sicherstellen möchten, dass ein Geschäftsbrief innerhalb eines Unternehmens persönlich vom Empfänger geöffnet wird, ist der Vermerk „Persönlich“ ein Muss.

12. Mai 2011 | Kommentare (0)

Widerspruch zur DIN 5008 beim Vollmachtskürzel

Das Sekretärinnen-Handbuch widerspricht bei den Unterschriftenregelungen der DIN 5008. In der DIN 5008 finden sich nur Beispiele für mit dem PC geschriebene Vollmachtskürzel. Wir empfehlen, dass Sie das handgeschrieben vor die Unterschrift setzen, und beziehen uns auf § 51 HGB (Handelsgesetzbuch), der lautet: „Der Prokurist hat in der Weise zu zeichnen, dass er der Firma seinen Namen mit einem die Prokura andeutenden Zusatz beifügt.“

29. April 2011 | Kommentare (0)

Unberechtigte Reklamation? So stellen Sie klar, dass Sie aus Kulanzgründen handeln

Kulanz ist im Geschäftsleben wichtig. Wer seine Kunden behalten möchte, muss ab und zu auch auf eine unberechtigte Beschwerde oder Reklamation mit Kulanz reagieren. Angenommen, der gelieferte Hochdruckreiniger ist kaputtgegangen. Es war aber kein Herstellerfehler, sondern ein Fehler des Kunden, der ihn falsch bedient hatte. Um den aufgebrachten Kunden nicht zu verlieren, setzt Ihr Chef auf den Faktor Kulanz und akzeptiert eine Reparatur auf Kosten seines Unternehmens.

15. März 2011 | Kommentare (0)

Wann Sie als Assistentin eine Ausgleichsquittung schreiben

Wenn Mitarbeiter von sich aus das Unternehmen verlassen oder auch wenn ihnen gekündigt wird, haben sie Anspruch auf eine Reihe von Unterlagen und womöglich noch auf die Auszahlung von Urlaubs- oder Überstundenentgelt. Wenn alle Formalitäten erledigt sind, stellen Sie eine Ausgleichsquittung aus, die belegt, dass alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis abgegolten sind.

25. Februar 2011 | Kommentare (0)

Wann ist ein Brief „persönlich“?

Viele sind der Ansicht, bereits die Nennung des Empfängers in der ersten Zeile bedeute, dass nur dieser den Brief öffnen darf. Doch das ist nicht korrekt. Auch die Redaktion des Sekretärinnen-Handbuchs war viele Jahre dieser Ansicht. Mit einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm, das bereits im Jahr 2003 gefällt wurde, hat sich die Sachlage geändert.

6. Januar 2011 | Kommentare (0)

Aufbewahrungsfristen: Diese Unterlagen dürfen Sie 2011 vernichten

Das neue Jahr hat begonnen und es ist Zeit, in der Ablage und im Archiv klar Schiff zu machen. Alles, was Sie laut den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nicht mehr aufbewahren müssen, kann in den Papierkorb bzw. in den Aktenvernichter. Damit haben Sie wieder Platz für aktuelle Unterlagen.

11. August 2010 | Kommentare (0)

Kennen Sie die Geheimcodes in Arbeitszeugnissen?

Als Sekretärin stehen Sie vielleicht hin und wieder vor der Aufgabe, für einen Mitarbeiter ein Arbeitszeugnis formulieren zu müssen. Dann sollten Sie die Geheimcodes, die es in Arbeitszeugnissen geben kann, kennen. Da in einem Arbeitszeugnis keine negativen Formulierungen stehen dürfen, haben Arbeitgeber oft keine andere Möglichkeit, als "um den heißen Brei herumzureden".

15. April 2010 | Kommentare (0)

Arbeitsrecht: Welche Auskünfte Sie über einen Mitarbeiter geben dürfen

Das kann schon einmal vorkommen: Ein Mitarbeiter im Team Ihres Chefs hat gekündigt und sucht eine neue Stelle. Ein potenzieller Arbeitgeber, bei dem sich der Mitarbeiter beworben hat, ruft bei Ihnen an und will Auskünfte über den Mitarbeiter haben. Weil Ihr Chef nicht da ist, sollen Sie ihm stattdessen Auskunft geben. So reagieren Sie:

16. März 2010 | Kommentare (0)

Bilden Sie sich Ihr Urteil: Private Ausdrucke = Fristlose Kündigung?

Das war der Fall: Ein Arbeitgeber kündigte einer Mitarbeiterin fristlos, weil er aufgrund der Installation eines Servers mehr oder weniger zufällig Zugriff auf den Inhalt des Dienst-PCs der Mitarbeiterin hatte. Dabei entdeckte er, dass sie insgesamt 138-mal aus privaten Gründen eine Datei ausgedruckt hatte.

4. März 2010 | Kommentare (0)

Wie Sie Ihre Befugnisse im Sekretariat mit der richtigen Unterschrift ausdrücken

Die Unterschrift unter einen Geschäftsbrief macht diesen rechtsverbindlich. Jedes Schriftstück sollte für den Empfänger ersichtlich machen, welche Vollmachten der Unterzeichner im Unternehmen hat. Leisten Sie Ihre Unterschrift daher immer entweder mit dem Zusatz "i. A." oder "i. V.". Diese Kürzel geben einem Außenstehenden Aufschluss über Ihre Kompetenzen, also ob Sie mit umfangreicher Handlungsvollmacht oder bloß mit einer Abschlussvollmacht ausgestattet sind.

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