Recht im Sekretariat

Im Rahmen Ihrer Sekretariatsaufgaben treffen Sie sicherlich häufiger auf rechtliche Fragen, als Ihnen lieb ist. Und kaum ein anderes Feld Ihrer Aufgaben wird Sie so schnell in Stress versetzen, wie die Vorformulierung einer Kündigung oder Abmahnung. Auch wenn Sie keine Juristin sind, einige rechtliche Grundlagen müssen Sie einfach kennen, um Ihre Aufgaben verantwortungsvoll erledigen zu können. Im Themenkanal „Recht im Sekretariat“ finden Sie neben aktuellen Urteilen aus dem Bereich des Arbeitsrechts auch viele Tipps und Hintergrundinformationen rund um die rechtlichen Aspekte Ihrer Arbeit.

Aktuelle Tipps zu diesem Thema:

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21. April 2008 | Kommentare (0)

Bilden Sie sich Ihr Urteil: Fristlose Kündigung wegen alter Vorfälle?

Das war der Fall: Eine Mitarbeiterin wurde von Ihrem Arbeitgeber bereits wegen privater Telefonate am Arbeitsplatz ermahnt. Trotzdem telefonierte sie noch einmal privat. Daraufhin kündigte der Arbeitgeber Ihr fristlos mit der Begründung, sie habe bereits früher schlechte Arbeitsleistungen erbracht.

Gegen diese Kündigung klagte die Mitarbeiterin. Wer, glauben Sie, behielt vor ..

21. April 2008 | Kommentare (0)

Ausfall des gebuchten Flugs: Welche Entschädigung gibt es?

Wird Ihr Chef oder ein Mitarbeiter des Unternehmens wegen Überbuchung, Annullierung oder Verspätung nicht planmäßig von der gebuchten Fluggesellschaft befördert, hat er nach der EU-Fluggastverordnung 261/2004 Anspruch auf folgende Leistungen:

Entschädigung 1: Ausgleichszahlung bei Überbuchung oder Annullierung

(nicht bei höherer Gewalt wie Unwetter oder Streik)

FlugstreckeSummer der
Entschädigung Summer der Entschädigung
bei Herabstufung ..

2. April 2008 | Kommentare (1)

Persönlich/Vertraulich: Welche Briefe Sie öffnen dürfen und welche nicht

Briefe, die mit "Privat", "Persönlich" oder "Vertraulich" gekennzeichnet sind, dürfen Sie ohne ausdrückliche Zustimmung, also ohne Vollmacht, nicht vorsätzlich öffnen oder gar lesen.

Das Landesarbeitsgericht Hamm hat mit Urteil vom 19.02.2003 (Az. 14 Sa 1972/02) geurteilt, wie mit Posteingängen zu verfahren ist: Soweit die Adresszeile keinen Vermerk "Persönlich" oder "Vertraulich" ..

2. April 2008 | Kommentare (0)

Bilden Sie sich Ihr Urteil: Mitarbeiter mit Arbeitszeugnis nicht einverstanden

Das war der Fall: Ein Mitarbeiter kündigte nach 10 Monaten sein Arbeitsverhältnis und bat seinen Arbeitgeber um ein Arbeitszeugnis. Der stellte ihm ein Arbeitszeugnis aus, allerdings nur mit einer durchschnittlichen Beurteilung.

Mit dieser Beurteilung war der Mitarbeiter nicht zufrieden. Er wollte in seinem Arbeitszeugnis die Note 1 stehen sehen, also ..

18. März 2008 | Kommentare (0)

Bilden Sie sich Ihr Urteil: Abfindung individuell oder nach KSchg?

Das war der Fall: Ein Mitarbeiter war in der Zeit vom 15.04.1991 bis 31.03.2005 bei seinem Arbeitgeber tätig. Am 28.01.2005 kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis aus betriebsbedingten Gründen zum 31.03.2005.

Das Kündigungsschreiben enthielt folgenden Satz: "Unter der Voraussetzung, dass Sie gegen die voranstehende Kündigung keine Kündigungsschutzklage erheben und keine vorherige ..

18. März 2008 | Kommentare (2)

Welche Pflichtangaben zwingend auf Ihren Geschäftsbrief und in Ihre E-Mails gehören - und was Sie sinnvollerweise noch ergänzen (Teil II)

Anhand von Ihrem Geschäftsbrief muss jeder Geschäftspartner Ihr Unternehmen eindeutig identifizieren können. Das geschieht vor allem über den Namen. Welchen Namen Ihr Unternehmen führen darf, richtet sich grundsätzlich danach, ob Ihr Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist oder nicht.

Ohne Handelsregister: Bürgerlichen Namen auf dem Geschäftsbrief angeben

Ist ein Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen, ..

18. März 2008 | Kommentare (0)

Welche Pflichtangaben zwingend auf Ihren Geschäftsbrief und in Ihre E-Mails gehört - und was Sie sinnvollerweise noch ergänzen (Teil I)

Wie heißt Ihr Unternehmen? Eine richtige Antwort auf diese scheinbar einfache Frage ist gar nicht so leicht. Trägt es den Namen Ihres Chefs? Eine Fantasiebezeichnung? Gehört eine Tätigkeitsangabe dazu? Eine Rechtsform wie AG oder GmbH?

Was viele Unternehmen nicht wissen: Sie dürfen gar nicht frei entscheiden, welcher Name und welche ..

14. März 2008 | Kommentare (0)

Wie Sie eine Personalakte optimal strukturieren

Viele Sekretärinnen und Assistentinnen sind Hüterinnen der Personalakte. Hier erfahren Sie, wie Sie eine Personalakte am besten organisieren:

Diese Ordnung können Sie einer Personalakte geben:

Das Deckblatt der Personalakte

Darauf notieren Sie die persönlichen Daten des Mitarbeiters. Das sind:

Familienname, Vorname, AnschriftGeburtsdatumBeginn der BeschäftigungEnde der BeschäftigungRentenversicherungsnummerSteuernummerzuständiges FinanzamtKrankenkasseBankverbindungaktuelles Arbeitsentgelt

Erste Unterrubrik der Personalakte: Die Arbeitspapiere

Dazu gehören:

die aktuelle ..

11. März 2008 | Kommentare (0)

Bilden Sie sich Ihr Urteil: Müssen Raucherpausen bezahlt werden?

Das war der Fall: In einem Unternehmen konnten sich Arbeitgeber und Betriebsrat nicht auf eine einheitliche Regelung zum betrieblichen Nichtraucherschutz verständigen. Aus diesem Grund wurde die Einigungsstelle angerufen.

Diese kam zu folgendem Ergebnis: Sie legte genau fest, wo auf dem Betriebsgelände noch geraucht werden darf. Außerdem bestimmte sie, dass Mitarbeiter, ..

26. Februar 2008 | Kommentare (1)

Frankiermaschine privat genutzt: Kündigung?

Das war der Fall: Ein Mitarbeiter hatte seine private Korrespondenz in mindestens neun Fällen mit der Frankiermaschine des Unternehmens, in dem er tätig war, frankiert. Das fiel auf, weil die Briefe mit handschriftlichen Adressen versehen waren. Als der Arbeitgeber dies entdeckte, kündigte er dem Mitarbeiter fristlos.

In der Rubrik "Bilden Sie sich ..