Soft Skills im Sekretariat

Ihr beruflicher Erfolg wird zu 90 Prozent von Ihrem persönlichen Image bestimmt - das haben Studien ergeben. Ihre Fachkompetenz wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Das Entscheidende ist, wie Sie Ihr Können und Ihre Fachkompetenz nach außen präsentieren, damit diese wahrgenommen werden. Der Schlüssel dafür sind Ihre sogenannten Soft-Skills, etwa Ihre Kommunikations-, Durchsetzungs- und Überzeugungsfähigkeiten, Ihre Selbst-PR etc

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Thema mit vielen Antworten

von Berlin nach Hamburg - Jobwechsel


Autor Nachricht
Verfasst am: 26. 01. 10 [16:09]
Schneevi
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2009
Beiträge: 61
Hallo zusammen,
ich überlege gerade, wie ich am besten anfange. Also... Mein Freund hat am 4.1. einen Job in Hamburg angefangen. Wir wohnen beide in Berlin. Am Wochenende pendelt er. Allerdings ist geplant, diesen Zustand so schnell wie möglich zu ändern. Das heißt, dass ich mir zur Mitte dieses Jahres einen Job in Hamburg suchen werde, und wir hier die Zelte abbrechen und uns dort niederlassen. Allerdings wollen wir erst seine Probezeit abwarten, was ja auch vernünftig ist.
Mir stellt sich jetzt die Frage, wie ich es am geschicktesten anstelle, mit den Bewerbungen, Vorstellungsgesprächen etc. Ich habe ein bisschen Bammel, weiß nicht, wie, wo und wann ich anfangen soll. Meine Kündigungsfrist momentan beträgt elendig lange drei Monate. Und ich möchte wirklich ungern später als August eine neue Stelle haben. Aber gibt es Arbeitgeber, die so lange auf einen neuen Mitarbeiter warten?
Hat jemand Erfahrungen mit Stadtwechseln?
Für gute Tips oder einfach nur ein bisschen Zuspruch bin ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Schneevi

"Love it, change it, or leave it"
Verfasst am: 27. 01. 10 [09:17]
zwergfine
Dabei seit: 16.10.2007
Beiträge: 1336
Hallo Schneevi,

das finde ich ja super mutig von euch. Drück auch gleich mal die Daumen das das alles super klappen wird. icon_mrgreen.gif

Mich verwundert aber ehrlich die Aussage, das "Du" 3 Monate Kündigungsfrist hast??? Ich kenne es nur so, das der AG diese im AV genannten Fristen hat, aber der AN eindeutig weniger, entweder 14 Tage oder 4 Wochen. Vielleicht wäre es auch eine Option, dass du mit deinem Chef redest und ihm die Situation erklärst, vielleicht würde er dir dann auch entgegen kommen.

Was Bewerbungen betrifft, würde ich die nicht anders schreiben, als wenn es innerhalb des Ortes wäre. Wenn es zu einem Gespräch kommt, kann man immer noch einen Tag ausmachen an dem man sich dann in Hamburg trifft.

Viele Grüße zwergfine


Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch. Philip Chesterfield
Verfasst am: 27. 01. 10 [09:35]
speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
Hallo Schneevi!

Ich habe auch 3 Monate Kündigungsfrist... und die hatte ich auch in meiner alten Firma. Dort konnte ich auch offen mit meinem Chef drüber reden, dass ich aus privaten Gründen umziehen will.

Ich hatte damals ab Februar begonnen, meine Unterlagen zusammen zu stellen, mich ab März beworben und darauf verwiesen, dass ich in ungekündigter Stellung tätig bin & 3 Monate Kündigungsfrist habe. Im April hatte ich dann diverse Gespräche und es kam zu 2 Zusagen. So habe ich zum 31.07. kündigen können und habe am 01.08. bei der neuen Firma angefangen.

Jede Firma wird die Zeit abwarten, wenn es ein vielversprechender Kandidat ist! Allerdings weiß ich nicht, wie die Arbeitsmarktlage in HH aussieht... ich bin Richtung Ingolstadt gezogen und hier gibt's die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland. Dir auf jeden Fall gaaaaaaaaaanz doll viel Erfolg!!!
Verfasst am: 27. 01. 10 [10:07]
zwergfine
Dabei seit: 16.10.2007
Beiträge: 1336
Speedy, auch du hattest eine Kündigungsfrist von 3 Monaten?? War das in eurem Vertrag extra festgehalten oder warum war das so???

Viele Grüße zwergfine


Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch. Philip Chesterfield
Verfasst am: 27. 01. 10 [10:21]
Schneevi
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2009
Beiträge: 61
Hallo und guten Morgen,
danke schonmal für die Antworten.
Nach Hamburg gehen wir notgedrungen, da mein Freund in seinem Bereich (Anlageberater/Vermögensberater) nicht viel Auswahl an Jobs hat, schon gar nicht in Berlin. Aber ich freue mich auch drauf, mal eine andere Stadt kennenzulernen. Und wir sind ja jung und flexibel icon_wink.gif

Speedy, danke für deinen persönlichen Bericht. Also wäre es wirklich nicht so verkehrt, wenn ich mich Ende Februar schon bewerbe. Das klingt gut.

Ende letzten Jahres habe ich mich dennoch schon arbeitsuchend gemeldet, da ich ich meinem jetzigen Job so unglücklich bin. Allerdings vorerst Bereich Berlin. Ich werde das mal ändern und Hamburg als Wunscharbeitsort melden. Ist vielleicht gar nicht so schlecht.

Die dreimonatige Kündigungfrist ist von beiden Seiten aus, Zwergfine. Ich hoffe, dass mir mein Chef nicht im Weg steht. In meinem letzten Quartalsgespräch hat er mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass es für mich hier keine Perspektive gibt, vor allem auch nicht gewünscht wird, dass ich höherwertige Tätigkeiten annehme :shock: . Schön, das nach zwei Jahren zu erfahren icon_frown.gif Ich werde ihn dann bei der Kündigung fragen, ob er eine Möglichkeit sieht, dass ich früher aus dem Arbeitsverhältnis entlassen werden kann.

Der Arbeitsmarkt in Hamburg ist viel besser als in Berlin, laut der Dame vom Arbeitsamt. Da vertraue ich einfach mal drauf.

Nächste Woche ist ja zum Glück schon Februar. Meine Bewerbungsunterlagen liegen fertig und aktuell bereit. Ich stehe also in den Startlöchern und bin bereit für jeden Schabernack. Alles sehr aufregend...

Schöne Grüße

Schneevi

"Love it, change it, or leave it"
Verfasst am: 27. 01. 10 [11:13]
speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
Finchen, ich habe wie bei Schneevi von beiden Seiten aus 3 Monate Kündigungsfrist. Finde ich auch sehr beruhigend... in der Probezeit waren es von beiden Seiten aus 2 WO. Ich meine auch, es wäre inzwischen üblich, dass alle Vertragsparteien den gleichen Zeitraum zur Kündigung haben!?
Verfasst am: 27. 01. 10 [11:19]
zwergfine
Dabei seit: 16.10.2007
Beiträge: 1336
Also bei mir ist im AV nur das vermerkt, dass der AG die zeitliche Staffelung hat und ansonsten greift § 622 BGB. Aber ist ja auch in Ordnung, wenn es bei euch im AV so angegeben ist. Hatte mich nur gewundert. icon_mrgreen.gif

Na dann Schneevi, wünsche ich dir viel Erfolg.

Viele Grüße zwergfine


Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch. Philip Chesterfield
Verfasst am: 01. 02. 10 [11:01]
Hildegunst
Dabei seit: 23.01.2009
Beiträge: 532
Hallo, Schneevi!

Wenn Dein AG Dir eh keine Perspektiven bietet, würde ich ihn zu gegebener Zeit fragen, ob er Dir die Kündigung ausspricht. Dann hast Du immerhin Anspruch auf AL. Komm bloß nicht auf die Idee, eine Aufhebung zu unterzeichnen :!:

Vielleicht könnt Ihr Euch bei der Kündigung auf eine kürzere Frist einigen? Scheint ja nicht so, dass Dein AG sehr an Dir hängen würde... Dem kann es doch nur Recht sein.

Frag ihn einfach mal, ob er bereit wäre, Dich zu kündigen - und wenn ja, wie kurzfristig, wenn Du nen Job finden solltest.

Das Angebot an Bewerbern ist in HH recht groß (je nach Branche). Da sind die wenigsten bereit, 3 Monate zu warten.

Als Neuhamburger bist Du dann natürlich herzlich willkommen icon_wink.gif
Wenn Du Infos brauchst, was ist wo, dann meld Dich gern bei mir.



*knuddälz*
Hildegunst

http://www.smilies.4-user.de/include/Halloween/smilie_hal_015.gif Skåda mig å. Skådar er ena masken? Eller skådar er mig?
Verfasst am: 01. 02. 10 [12:42]
Schneevi
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2009
Beiträge: 61
Hallo Hildegunst,

ach du bist aus Hamburg? Super, auf dein Angebot komme ich gern zurück.

Mein Problem mit der langen Kündigungsfrist wird einfach sein, dass ich keine Fachkraft bin und in meinem Job kein Profi. Es stimmt schon, da wird keiner auf mich warten, wenn es mit Sicherheit weitaus qualifiziertere Kolleginnen gibt.

Es ist nicht unbedingt so, dass mein Chef mich loswerden möchte. Den Job, den ich mache, mache ich gut und erhalte dafür auch Lob. Aber auf die Dauer ist das Empfangssekretariat nichts für mich. Und er möchte, dass ich das weitermache. Somit besteht keine Perspektive in anderen Bereichen.

Weil du mich vor einem Aufhebungsvertrag warnst... Wie ist es, wenn ich eine neue Stelle in HH hätte, die ich zeitnah antreten könnte, dann müsste doch auch eine Aufhebung vereinbart werden. Oder ist hier die Kündigung auch sinnvoller?

Puh, so ein bisschen Bammel hab ich ja schon. Am Wochenende habe ich mal nach Stellen geschaut. Und da gibts ja sooo viele schöne Sachen icon_redface.gif
Ich bin wirklich hochmotiviert wie noch nie. Wenn ich nur nicht warten müsste..

"Love it, change it, or leave it"
Verfasst am: 01. 02. 10 [15:50]
speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
Hallo Schneevi,

einen Aufhebungsvertrag oder eine Kündigung im Beiderseitigen Einverständnis wird von der Agentur für Arbeit so gewertet, dass du es gar nicht versucht hast, deinen Job zu behalten. D. h. wenn du danach arbeitslos sein solltest, bekommst du eine Sperre bzw. eine Kürzung bei den Geldern.

Wenn du hingegen schon eine neue Stelle hast, spricht nichts dagegen. Aber der normale Menschenverstand sagt hier: lieber erst schwarz auf weiß mit Unterschrift, dass die dich nehmen! Ich hab selbst schon bei Bekannten mitbekommen, dass denen erst eine Stelle versprochen worden war und dann der Betriebsrat die Einstellung verweigert hatte...

Viel Erfolg dir bei der Suche nach einer passenden Stelle!



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