Soft Skills im Sekretariat
Ihr beruflicher Erfolg wird zu 90 Prozent von Ihrem persönlichen Image bestimmt - das haben Studien ergeben. Ihre Fachkompetenz wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Das Entscheidende ist, wie Sie Ihr Können und Ihre Fachkompetenz nach außen präsentieren, damit diese wahrgenommen werden. Der Schlüssel dafür sind Ihre sogenannten Soft-Skills, etwa Ihre Kommunikations-, Durchsetzungs- und Überzeugungsfähigkeiten, Ihre Selbst-PR etc
Der Newsletter für Sekretärinnen und Assistentinnen bietet Profi-Tipps für effizientes Arbeiten im Büro. Von DIN 5008 bis zu Kommunikation im Sekretariat werden alle wichtigen Themen praxisnah aufbereitet.

Unsere (Überfluss-) Gesellschaft
- <<erste Seite
- <zurück
-
- 1
- 2
- weiter>
- letzte Seite>>
| Autor | Nachricht |
|---|---|
|
Verfasst am: 18. 03. 07 [09:27]
|
|
|
Frau_Antje
Themenersteller
Dabei seit: 30.05.2006
Beiträge: 258
|
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,5250896,00.html Aber es gibt doch in mittlerweile allen größeren Städten diese Tafelläden? Und warum verkaufen die Supermärkte diese Waren nicht rechtzeitig zum reduzierten Preis? Diskussion erwünscht. |
|
Verfasst am: 18. 03. 07 [10:29]
|
|
|
Antigone
Dabei seit: 28.03.2002
Beiträge: 22293
|
Krasse Geschichte. Würden die Läden alles reduzieren, würde bei den Mengen, die übrig bleiben, ja keiner mehr zu den realen Preisen einkaufen. Ich habe hier mal versucht, bei Aldi am Samstag fünf Minuten vor Feierabend ganz braune Bananen (gute 2 KG) zu einem reduzierten Preis zu bekommen. Meine Pferde hätten die in Nullkommanix weggeputzt. Die Verkäuferin erklärte mir, dass sie das nicht dürfe, sie es aber nach Feierabend tatsächlich entsorgen würden. Wie krank ist das? Die Firmen schlagen die ganzen Entsorgungskosten am Ende doch wieder auf den Preis drauf, so dass der Verbraucher hier wirklich der doppelte Idiot ist. Ich wollte nicht wirklich nachts in Containern wühlen, das geb ich ehrlich zu. Aber die Idee finde ich nicht schlecht. *Take my advice - I don't need it!*
|
|
Verfasst am: 18. 03. 07 [10:49]
|
|
|
Aramis
Dabei seit: 02.07.2005
Beiträge: 471
|
Seit über einem Jahr hat Falk Beyer nun schon keine Lebensmittel mehr gekauft, sondern sich ausschließlich vom Containern ernährt. Das Argument, er würde auf Kosten anderer leben, lässt er nicht gelten. [b]Ich finde das richtig was der Mann macht! Und sehe nicht wie er auf Kosten anderer lebt! Ich fühle in der Beziehung genau wie du Antigone, ganz ehrlich ich wülle auch nicht gern im Müll, aber das zeigt mir ein ganz anderes Bild.[/b:d432edf7c5][b]Schließlich nimmt er niemandem etwas weg, denn alles, was er einsammelt, würde ansonsten vernichtet. Ganz genau![/b:d432edf7c5] Positiv betrachtet könnte man sagen, Falk Beyer recycelt den Müll der anderen, indem er ihn weiterverwertet. [b]Machen andere Firmen auch und verdienen sehr viel Geld dabei![/b:d432edf7c5] Und weil die gefundenen Mengen seinen eignen Bedarf bei Weitem übersteigen, gibt er den Großteil seiner Beute weiter. Nach jeder Tour beliefert Beyer die Magdeburger Volksküche, wo es umsonst eine warme Mahlzeit gibt. [b]Der Mann verdient meinen ganzen Respekt er teilt ja auch sehr lobenswert![/b:d432edf7c5] Abfallexperte Beyer weiß, wo er die beste Ware findet: Je besser und frischer das Warenangebot in einem Laden, umso besser und frischer sind auch die Reste in den dazugehörigen Tonnen. Besonders beliebt in der Container-Szene sind dementsprechend die Abfälle von Bioläden. So ideologisch und ökologisch korrekt die Warenwelt der Bioszene nach außen sein mag, für das Problemfeld "Abfallentsorgung" haben auch die professionellen Ökomärkte kein vorzeigbares Konzept. [b]Bei den Preisen die in diesen Bioläden verlangt werden könnte man die letzten 30 Minuten vor Ladenschluß ruhig mit den Preisen runtergehen! Somit hätten die keine großen Probleme mehr mit der Entsorgung. Schließlich sieht man immer mehr Bäckerein die dieses Angebot machen und zwar mit Erfolg![/b:d432edf7c5] In welchen Dimensionen Lebensmittel aus dem Handel genommen und vernichtet werden, ist ein streng gehütetes Geheimnis. Falk Beyer nennt Zahlen von 40 bis 50 Prozent in den USA. Vor diesen Wahrheiten solle der Kunde möglichst verschont bleiben, sonst verderbe es ihm vielleicht noch den Appetit. [b]Wie üblich, halte das Volk für Dumm aber hat noch nie funktioniert![/b:d432edf7c5] Danke für diesen Bericht! Das zeigt wie sehr sich manche Menschen einsetzen. LG Aramis Eva geh kochen!
|
|
Verfasst am: 18. 03. 07 [12:24]
|
|
|
jenny14101976
Dabei seit: 10.03.2005
Beiträge: 14006
|
Ich hab kürzlich einen Bericht über diese Menschen in New York gesehen. Ist schon erstaunlich was für Leute das alles sind (da war z. B. ein leitender Angestellter dabei). Und ehrlich gesagt wundert es mich dass es so etwas gibt bei dem was die Geschäfte weg schmeißen. Ich hab selbst nebenbei während des Studiums im Kaufland gearbeitet - was da so alles in den Müll wanderte :shock: Auf der anderen Seite gibt es genug Bedürftige in Deutschland. Es macht mich total wütend dass die Konzerne lieber Essen vernichten als es an Bedürftige (in dem Fall die Tafeln, die das dann weiter leiten) abzugeben. "Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele." Aus Tschechien
|
|
Verfasst am: 18. 03. 07 [13:33]
|
|
|
Walpurga
Dabei seit: 12.02.2002
Beiträge: 2145
|
Es sind nicht "die Konzerne", die den schwarzen Peter haben, sondern die Verbraucher. Würden wir nicht immer einwandfreie, hübsche, billige Ware haben wollen, müssten "die Konzerne" nicht noch gute Ware entsorgen. Die andere Seite des Medaille... Schade finde ich, dass nicht mehr Einzelhändler sich an "Tafeln" beteiligen. Mitunter ist es aber auch sehr schwierig, Nahrungsmittel oder auch Kleider oder Möbel, die noch gut sind, für einen guten Zweck loszuwerden. Aber das ist ein anderes Thema. Viele Grüße
Walpurga |
|
Verfasst am: 18. 03. 07 [23:20]
|
|
|
Frauenzimmer
Dabei seit: 18.11.2003
Beiträge: 3362
|
Eine vernünftige Lösung wäre sicherlich, die entsprechende Ware kurz vor Ladenschluß runtergesetzt zu verkaufen. Wo soll der wirtschaftliche Schaden sein? Ich kann mich an Diskussionen erinnern, in denen viele Schreiberinnen der Meinung waren, Lidl und Aldi seien nicht fein genug. So, wenn zu regulären Zeiten diese Läden nicht fein genug sind, wer will denn dann noch für matschige Bananen Schlange stehen? Ich glaube einfach nicht, daß ein so großer Teil der zahlungskräftigen Bevölkerung sich so noch den Pfennig an der Mark spart und sich zu den tatsächlich Bedürftigen gesellt. Warum werben Unternehmen nicht einfach damit? "Mitglied der Tafelrunde" oder was auch immer? Liegt ja dann auch wieder am Konsumenten, wo er seine Ware bezieht und wen und was er mit seinem Kaufverhalten unterstützt. |
|
Verfasst am: 19. 03. 07 [09:53]
|
|
|
Topolina
Dabei seit: 08.09.2005
Beiträge: 856
|
Bei einem unserer Bäcker gibt's ab 18:00 h alles zum halben Preis und am nächsten Tag eine große Tüte mit allem Möglichen für einen Euro. Find ich gut. Topolina
|
|
Verfasst am: 19. 03. 07 [10:10]
|
|
|
Faultier
Dabei seit: 14.07.2006
Beiträge: 3129
|
Ich hab mal ne Reportage gesehen, die hieß "We feed the world". Am Anfang haben die gezeigt, dass täglich Berge von Brot entsorgt werden, weil es das Brot vom Vortag ist. Dass Lebensmittel kurz vor Ladenschluss zu einem günstigeren Preis angeboten werden, finde ich prinzipiell gut. Die "Gefahr" ist, dass viele Kunden gezielt zu diesen Zeiten einkaufen gehen, d.h. warten, bis die Preise reduziert werden und so die Geschäfte Umsatzeinbußen haben. Außerdem gibt es sicher irgendwelche Lebensmittelgesetze, nach denen Lebensmittel irgendwann nicht mehr verkauft werden dürfen und entsorgt werden müssen. Wahrscheinlich ist der Aufwand auch geringer, wenn die Lebensmittel einfach weggeworfen als verschenkt werden... Jedenfalls finde ich es besch...euert, dass wir gute Lebensmittel wegwerfen, wogegen es viele gibt, die auch ein drei Tage altes Brot nehmen würden. Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht.
|
|
Verfasst am: 19. 03. 07 [10:38]
|
|
|
KikiL
Dabei seit: 22.09.2003
Beiträge: 1535
|
Ich oute mich jetzt mal: seit der Geburt meines Sohnes bzw. nach Beendigung des Mutterschutzes bin ich ALG II Empfängerin und um Geld zu sparen gehe ich 1 - 2 die Woch bei uns zur Tafel und "kaufe" dort Lebensmittel. Auf vielen der Sachen sind schon reduzierte Preise geklebt. Doch sie wurden eben trotzdem nicht gekauft. Auch sind es oft Dinge, bei denen die Verpackung beschädigt ist oder sie schon abgelaufen sind. Oder Kartoffeln die schon ordentlich gekeimt haben. Mal ehrlich, würdet ihr das wirklich im Laden kaufen? Also als ich noch gut verdient habe, bin ich daran vorbeigegangen. Kiki
Alles ist relativ. Wenn z.B. Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann nicht befriedigend besser als gut? |
|
Verfasst am: 19. 03. 07 [10:43]
|
|
|
Faultier
Dabei seit: 14.07.2006
Beiträge: 3129
|
[quote:3d2791d5d9="KikiL"] Auf vielen der Sachen sind schon reduzierte Preise geklebt. Doch sie wurden eben trotzdem nicht gekauft. Auch sind es oft Dinge, bei denen die Verpackung beschädigt ist oder sie schon abgelaufen sind. Oder Kartoffeln die schon ordentlich gekeimt haben. Mal ehrlich, würdet ihr das wirklich im Laden kaufen? Also als ich noch gut verdient habe, bin ich daran vorbeigegangen. Wenn ich den vollen Preis bezahlen muss, möchte ich schon "ordentliche" Ware haben. Zu einem reduzierten Preis würde ich auch Mangelware kaufen. Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht.
|
- <<erste Seite
- <zurück
-
- 1
- 2
- weiter>
- letzte Seite>>

