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Verfasst am: 21. 07. 10 [11:14]
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Allsdruff
Themenersteller
Dabei seit: 07.10.2005
Beiträge: 1230
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Hallo ihr Lieben,
ich wollte mich mal erkundigen, wie die Mamis unter euch es empfunden haben, ihrem Chef die Schwangerschaft zu offenbaren und wie die Behandlung danach generell war. Interessant wäre auch in dem Zusammenhang, ob es sich um ein kleines Büro oder eine große Organisation handelt. Seid ihr fair behandelt worden? Welche Schwierigkeiten hattet ihr?
Erfahrungsberichte sind herzlich willkommen!
Danke
Allsdruff
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Verfasst am: 23. 07. 10 [15:37]
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speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
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Hallo Allsdruff,
ich persönlich durfte das meinem Chef noch ni sagen *Männe is Schuld - wie immer* aber
1) meine beste Freundin durfte das ihrem Chef am 1. Arbeitstag in der neuen Firma offenbaren. War nicht so geplant, ist aber so gekommen. Begeistert war er nicht, wollte ihr erst einen Aufhebungsvertrag anbieten, da die Stelle dringend besetzt werden musste. Ich habe ihr wg. Sperrfrsit vom Amt abgeraten. Sie sollte dann intern versetzt werden und eine andere ihre Aufgaben übernehmen - man hat aber keine andere qualifizierte MA gefunden. Also war sie letzten Endes nur 3 Monate zu Hause, hat dann wieder halbtags angefangen und ist nach einem Monate dann wieder voll dabei gewesen. Sie hat in nem großen Unternehmen gearbeitet (is immer noch dort) und es gab sonst keine Probleme. In der Zwischenzeit hat ihr Lebensgefährte 1 Jahr Elternzeit genommen und ihm wurde anschließend am 1. Arbeitstag die Kündigung in die Hand gedrückt...
2) eine andere Freundin von mir arbeitet in einem 4-Frau-Unternehmen und durfte ihrer Cheffin im Januar verkünden, dass sie schwanger ist. Cheffin hat gesagt, dass sie sich freut, aber Mimik und Gestik wohl anders gezeigt. Im April hat meine Freundin von ihrer Ärztin ein Arbeitsverbot ausgesprochen bekommen. D. h. anders als bei einer Krankschreibung, dass die Firma weiter voll bezahlen muss, während bei einer Krankschreibung ja nach 6 WO die Krankenkasse gekürztes Gehalt zahlt. Nun zahlt die Cheffin meist nen Monat später das Gehalt und is stinksauer auf meine Freundin. Ihr Mann hat nun immer die Rennerei, dass das Geld doch mal aufs Konto kommt etc. Sie hat auch eine nicht ganz so einfache Schwangerschaft und war öfter zwischendrin im Krankenhaus. Sie soll Ende August entbinden.
(Anmerkung: bei einem Beschäftigungsverbot sollte man möglichst nachher nicht mehr in die Firma zurück wollen, dort sind wohl einige Arbeitgeber nicht gut drauf zu sprechen)
Grüßle,
Speedy
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