Soft Skills im Sekretariat

Ihr beruflicher Erfolg wird zu 90 Prozent von Ihrem persönlichen Image bestimmt - das haben Studien ergeben. Ihre Fachkompetenz wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Das Entscheidende ist, wie Sie Ihr Können und Ihre Fachkompetenz nach außen präsentieren, damit diese wahrgenommen werden. Der Schlüssel dafür sind Ihre sogenannten Soft-Skills, etwa Ihre Kommunikations-, Durchsetzungs- und Überzeugungsfähigkeiten, Ihre Selbst-PR etc

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Thema ohne neue Antworten

Nicht nett zu sein ist echt schwierig Teil 2


Autor Nachricht
Verfasst am: 08. 09. 10 [22:39]
Secretary27
Themenersteller
Dabei seit: 23.03.2006
Beiträge: 18
Fortsetzung Teil 1:

[u]Teil 2:

Aber das ich immer der "emotionale Mülleimer" bin, dass sehe ich eben nicht ein, schließlich bin ich Sekretärin und nicht Psychotherapeutin.

Oder gehört so etwas auch zum job dazu?

Wie seht ihr das?

Auf konstruktive Impulse bin ich schon sehr gespannt.

Lg
Secretary27

Und wenn du meinst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her
Verfasst am: 09. 09. 10 [09:09]
speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
Hallo und guten Morgen Secretary,

ein bisschen Psychotherapeutin ist in unserem Beruf normal - bei den einen mehr, bei anderen weniger. Ich werde hier "die gute Seele" genannt und nehme mir auch gerne die Zeit, mit meinen Leuten zu reden. Da ich prinzipiell jeden Morgen rum gehe und kurz mit jedem rede, merke ich schnell, wem es nicht so gut geht - meist hilft schon ein kurzes Gespräch, dass sich die Laune der anderen etwas bessert.

Ich fühle mich damit auch nicht als "emotionaler Mülleimer" denn ich weiß, dass einige MA andere Stellen mit mehr Geld angeboten bekommen aber eben hier bleiben, weil unser Arbeitsklima so gut ist - und das ist auch mein Verdienst und der wird von meinen Vorgesetzten auch anerkannt und geschätzt.

Ich selbst versuche immer sachlich zu bleiben, wenn ich im Stress bin oder es mir nicht so gut geht, so dass ich niemanden damit "anstecke" aber natürlich sind in den Gesprächen nicht nur die Themen der anderen dran, sondern auch meine icon_mrgreen.gif

Wenn es dich stört, dass du zu viel an dich heran kommt, musst du dich "wehren", d. h. wenn dich früh einer gleich "anmotzt", weil er schlechte Laune hat einfach sagen "Kaffee steht in der Küche, vielleicht trinkst du erstmal nen Schluck." - das ist etwas indirekt, etwas witzig und nicht zu nett oder zu böse und man sollte es verstehen. Wenn deine Arbeit drunter leidet, weil dir jeder sein Herz ausschüttet hilft nur klipp und klar zu sagen "Ich kann mcih jetzt leider nicht mit dir unterhalten, da ich diese wichtige Sache fertig bekommen muss - wenn du magst, komme ich später bei dir vorbei." - Meist ist das Problem vom Morgen dann eh schon wieder gegessen.

Kopf hoch, wenn der Hals auch schmutzig ist!

Grüßle,
Speedy



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