Soft Skills im Sekretariat

Ihr beruflicher Erfolg wird zu 90 Prozent von Ihrem persönlichen Image bestimmt - das haben Studien ergeben. Ihre Fachkompetenz wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Das Entscheidende ist, wie Sie Ihr Können und Ihre Fachkompetenz nach außen präsentieren, damit diese wahrgenommen werden. Der Schlüssel dafür sind Ihre sogenannten Soft-Skills, etwa Ihre Kommunikations-, Durchsetzungs- und Überzeugungsfähigkeiten, Ihre Selbst-PR etc

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Neue Stelle - Tipps erbeten


Autor Nachricht
Verfasst am: 27. 01. 11 [11:16]
Uselchen
Themenersteller
Dabei seit: 20.10.2003
Beiträge: 6
Huhu ihr Lieben,

ab 01.02. fange ich eine neue Stelle an.

Da ich bisher nur in Konzernen gearbeitet habe, würde ich gerne von euch ein paar Tipps erhalten, was als Assistentin der Geschäftsleitung in einem kleineren Unternehmen(ca. 10 Mitarbeiter) so alles auf mich zukommt.

Könnt ihr mir ein paar Tipps geben und sagen, auf was ich besonders achten muss?

Vielen Dank!

LG
Uselchen
Verfasst am: 27. 01. 11 [13:44]
sillimaus
Dabei seit: 26.09.2007
Beiträge: 548
Erstmal Glückwunsch zur neuen Stelle, Uselchen!icon_prost.gif
Kommt auf das Unternehmen, den Chef und die Kollegen an, würde ich sagen...
Wenn Du großes Pech hast, dann kannst Du da vermutlich alles machen, was anliegt - ich bin hier quasi auch Assistentin, Hausmeister, Kummerkasten und Depp vom Dienst für alle. Von der kaputten Kaffeemaschine, Frankiermaschine, Heizung, defekten WCs über Bürobedarf bis hin zu Assistenz für jeden, der gerade wen zum schreiben braucht, mach ich hier eigentlich alles. Liegt aber auch daran, daß mein Chef mir dahingehend ständig in den Rücken fällt, wenn ich mal finde, daß ich für irgendwas nicht zuständig bin...
Kann man aber auch positiv sehen, denn abwechslungsreich ist mein Job auf jeden Fall icon_cheesygrin.gif
Aber ich will Dir keine Angst machen, wenn Du einen anständigen Chef mit Rückrat hast, wirds nicht so schlimm werden. Klär Dein Aufgabengebiet einfach am ersten Tag im ersten Gespräch mit ihm ab, dann kann meiner Meinung nach nix schief gehen.
Verfasst am: 27. 01. 11 [17:15]
speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
Hallo Uselchen,

auch von mir "Herzlichen Glückwunsch".

Ich habe mir extra eine kleine Niederlassung eines mittelständigen Konzerns rausgesucht. Wie Silli schreibt: man ist quasi für alles zuständig icon_mrgreen.gif

Ich bin Assistenz, Zollbeauftragte, Kaffeemaschinen-Zauberin (nicht, dass ich immer Kaffee koche - ich kümmer mich aber um Kaffee und Ersatzgerät, wenn defekt icon_wink.gif). Ich bestelle den ganzen Bürobedarf, lasse Getränke und das Obst liefern etc. pp. Bin quasi eine Projektleiterin mit allen drum und dran... Das einzige, was von Anfang an von meinen Chefs klar gestellt worden ist: ich bin keine Putze und auch nicht zuständig für das Ausräumen der Spülmaschine icon_cheesygrin.gif Hätten sich meine Jungs hier sicher zwar gewünscht, aber nach 3,5 Jahren bin ich hier die Cheffin und hab alle Fäden in der Hand. Nur bezahlt werde ich nicht so und auf der Visitenkarte steht's leider auch ni.

In meiner alten Firma durfte ich auch noch Kunden beraten, Verkaufsgespräche führen und die vorbereitende Buchhaltung machen. Letzteres mach ich zum Glück ni mehr, das andere hat immerhin noch bissi Spaß gemacht.

Tipps: sei du selbst, schau dir erstmal alles in Ruhe an und ja nicht zu viele Verbesserungsvorschläge in den ersten WO. Nach ein, zwei Monaten kannst du dich dann ja noch mal mit deinem Chef zusammen setzen und ihm aufzeigen, was man vielleicht besser machen kann. Frage deine Kollegen z. B. ob es "Regeltermine" gibt. Bei uns gibts z. B. einmal im Monat gemeinsames Weißwurschtessen und jeden FR bestellen wir unser Mittag bei einem Lieferservice.

Viel Erfolg und toi toi toi!
Verfasst am: 28. 01. 11 [09:59]
Ute-S
Dabei seit: 09.01.2006
Beiträge: 873
Hallo Uselchen,

am besten adoptierst Du Deinen Chef erst mal als Familienmitglied. Denn in einem kleinen Unternehmen als einzige (?) Sekretärin in einem kleinen Unternehmen bist Du wahrscheinlich "Mädchen für alles", aber auch "Seele des Unternehmens".
Im Moment bin ich zwar in einem großen Unternehmen, aber ich mache im Zweifelsfall auch alles. Ich repariere zwar nichts, aber ich finde zumindest denjenigen, der es reparieren kann.
Na und? Ich werde für 40 Stunden Arbeit bezahlt. Und wenn ich losgeschickt werde, um etwas zu besorgen freue ich mich über den Spaziergang. Ist doch nicht schlecht, für Bewegung an der frischen Luft auch noch bezahlt zu werden.
Was ich damit sagen will: Es ist alles eine Einstellungssache. Sei offen, und rechne damit, dass Deine Tätigkeit in einem so kleinen Unternehmen vielfältiger ist als in einem Großkonzern mit spezialisierten Fachabteilungen. Aber wenn Du einen guten Draht zu Deinem Chef hast, kannst Du eben auch mehr bewirken.
Viel Erfolg!
Verfasst am: 28. 01. 11 [10:38]
Uselchen
Themenersteller
Dabei seit: 20.10.2003
Beiträge: 6
Hallo ihr Lieben,

ganz lieben herzlichen Dank für eure Tipps und Beschreibungen - so langsam werde ich ein bischen nervös - Dienstag Morgen ist es soweit.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

Uselchen

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.2011 um 10:38.]
Verfasst am: 07. 02. 11 [12:27]
joanasv
Dabei seit: 26.09.2007
Beiträge: 2643
Uselchen, dann erzähl doch auch mal, wie war dein 1. Tag???

Kann die Aussagen der Anderen nur bestätigen, wir sind auch nicht gerade groß und ich bin eigentlich auch für alles zuständig. Abwechslungsreich ist es ja, du hast gewisse Routinearbeiten im Monat, das pendelt sich ein. Und halt "Sonderjobs" und meist auch die technischen Geräte unter dir, aber das wird sicherlich klappen!

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben!



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