BWL-Grundlagen für das Sekretariat

Als Sekretärin oder Assistentin müssen Sie Ihren Chef auf hohem Niveau entlasten und gleichzeitig eigenverantwortlich und effizient Ihre Aufgaben managen. Umso wichtiger ist, dass Sie hierbei auf ein fundiertes Grundwissen rund um die betriebswirtschaftlichen Fragen zurückgreifen können.

Eine derartig qualifizierte Unterstützung ist nur möglich, wenn Sie als Sekretärin oder Assistentin die übergeordneten Zusammenhänge, in denen Ihr Chef denkt, verstehen. Deshalb ist ein grundlegendes Wissen im Bereich Betriebswirtschaftslehre für die Aufgaben von heute und morgen für Sie unerlässlich.

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Habt ihr Tipps für Kooperationen?


Autor Nachricht
Verfasst am: 10. 02. 11 [11:51]
daisy06
Themenersteller
Dabei seit: 10.02.2011
Beiträge: 4
Hallöchen zusammen,icon_wink2.gif

ich arbeite nun schon seit etwa einem halben Jahr in einem Kooperationsnetzwerk. Das ist ein Zusammenschluss aus mehreren Mittelständlern, die besonders größere Kunden bekommen möchten.

Die Kooperation gibt es schon etwas länger, jedoch wurde es vor einem halben Jahr in eine GmbH umgewandelt. Seitdem bin ich dabei!

Meine Aufgaben sind normale Sekretariatsarbeiten; dabei v.a. die Beantwortung von Fragen und Koordination zu den Partnern. Zudem bin ich für die regelmäßigen Treffen (ca. alle 2 Monate) und deren Organisation sowie Sitzungsführung zuständig.


Nun gibt es mittlerweile einige Dinge, die mir zu schaffen machen und die bei einem einzelnen Unternehmen nicht so ins Gewicht fallen.banghead.gif

Bislang gab es noch keine Aufträge, das hat sich nun geändert und die ersten Aufträge kamen an. Dabei fiel mir auf dass die Unternehmen eigentlich gar nicht so zusammen arbeiten wollen, wie sie dies propagandiert hatten. Jeder wollte für sich vom Auftrag das größte Stück abschneiden.
Habt ihr da ein paar Ideen wie man gezielt die Zusammenarbeit der Gesellschaften fördern kann?

Häufig stelle ich fest, dass es sehr lange dauert bis ich Antworten auf meine Emails bekomme. Auch telefonisch ist das ein Problem, da die Ansprechpartner (alles Geschäftsführer) oft nicht erreichbar sind. Von Manchen bekomme ich dann noch nicht einmal einen Rückruf. Dadurch verlängern sich die Entscheidungswege ungemein.
Gibt es dafür auch Lösungen?

Es ist ja schon angedeutet, dass es Probleme gibt von meiner Seite eine einheitliche Linie zu finden, da ich unterschiedliche Chefs habe und keinen bevorzugen darf oder will. Wie kann man da am besten vorgehen?

Zudem habe ich bemerkt, dass eine größer werdende Zahl, das Engagement verliert und Dokumente z. B. die Agenda nicht liest bzw. sich nicht entsprechend vorbereitet. Deshalb gestalten sich die Treffen zäh, gibt es Klärungsbedarf auch danach (so dass Entscheidungen vertagt werden)oder die Agnda wird laufend umgeschmissen.
Manchmal kommen dann auch noch andere Punkte in den Treffen auf, bei denen mich das gefühl beschleicht, ich hätte mich zu wenig vorbereitet oder wüsste zu wenig von der Materie.

Ich freue mich sehr wenn Ihr mir ein paar Tipps geben könnt, damit sich mein Frust abbauen kann icon_heart.gif

Vielen vielen Dank an euch!

Daisy
Verfasst am: 17. 02. 11 [10:32]
waldwichtel
Dabei seit: 04.11.2008
Beiträge: 2133
Hallo Daisy,

wenn ich es richtig verstanden habe, sollen mehrere Firmen (gleiche Branche) sich zusammentun und sich für neue Kunden stark machen.

Meistens ist das Konkurrenzdenken zu stark in den Köpfen drin. Die meisten haben noch nicht gelernt, dass der Kunde entscheidet wo er was kauft und nicht der Verkäufer.

Ich glaube, dir bleibt nichts anderes übrig als ganz viel Geduld in deine Aufklärungsarbeit zu investieren. Erst wenn jeder seine Vorteile und Chancen darin erkennt, wird sich das Interesse daran ändern.

Mehr fällt mir im Moment zu diesem Thema leider nicht ein. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg.

Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit
*Dehmel*
Verfasst am: 01. 03. 11 [09:10]
daisy06
Themenersteller
Dabei seit: 10.02.2011
Beiträge: 4
Hallo,

danke waldwichtel für die liebe Antwort.
Ich denke mal die meisten hier im Forum haben (zum Glück) nur einen Chef und nicht gleich mehrere.

Ja das hast du richtig verstanden, bis auf: Die Kooperation besteht schon was länger, hat jetzt aber erst eine Rechtsform und dadurch kamen jetzt erste größere AUfträge rein. Und da sah man das Konkurrenzdenken; die waren wie ausgehungerte Hunde. Du hast absolut Recht, das Konkurrenzdenken ist noch sehr stark behaftet. Hätte ich so nicht vermutet...

Da bleibe ich natürlich dran. Dass es nicht einfach wird wusste ich ja, aber, dass das meiste Lippenbekenntnisse sind hätte ich nicht gedacht.

Dadurch, dass die Motivation von den Mitgliedern sinkt (bspw. mir Ergebnisse zu liefern), fühle ich aber auch, dass meine Motivation sinkt und Sachen einfach zu lange brauchen.
Da komme ich mir machtlos vor. Sonst konnte ich mit dem (einen) Chef direkt ein kurzes Gespräch führen. Jetzt geht das nicht so einfach.
Gibt es da Tricks auch über Entfernung die Motivation aufrecht zu erhalten?

Danke für die Erfolgswünsche. Es ist schön zu wissen, dass andere einem helfen!

Viele liebe Grüße
daisy
Verfasst am: 01. 03. 11 [09:29]
speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
Hallo Daisy,

wenn ihr doch aber eine GmbH seid, muss es doch einen Gesellschaftervertrag geben - ist dort nicht so was geregelt? Also, z. B. wenn Maurer, Klemptner, Elektriker etc. pp. zusammen arbeiten wollen (so in etwa stelle ich mir das bei dir nun vor), dann muss doch geregelt sein, wer wann wie ein Angebot schreibt, wer wie Anfragen beantwortet etc. Auch wenn es nicht im Vertrag geregelt ist, sollte es dementsprechend Prozesse geben, denn es muss sich schließlich jemand verantwortlich fühlen, sonst bleibt alles liegen.

Ggfs. solltest du eine Sonderrunde einberufen und dort vorstellen, wo dir aufgefallen ist, dass ihr Schwachstellen habt. Als Assistenz ist man heutzutage nicht mehr die Tippse, die macht, was man ihr sagt. Du musst Eigeninitiative zeigen. Sicher musst du nicht gleich mit einem Konzept voller Lösungen kommen, aber die anderen zum Nachdenken und Verbessern anregen.

Grüßle,
Speedy



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