Soft Skills im Sekretariat
Ihr beruflicher Erfolg wird zu 90 Prozent von Ihrem persönlichen Image bestimmt - das haben Studien ergeben. Ihre Fachkompetenz wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Das Entscheidende ist, wie Sie Ihr Können und Ihre Fachkompetenz nach außen präsentieren, damit diese wahrgenommen werden. Der Schlüssel dafür sind Ihre sogenannten Soft-Skills, etwa Ihre Kommunikations-, Durchsetzungs- und Überzeugungsfähigkeiten, Ihre Selbst-PR etc
Der Newsletter für Sekretärinnen und Assistentinnen bietet Profi-Tipps für effizientes Arbeiten im Büro. Von DIN 5008 bis zu Kommunikation im Sekretariat werden alle wichtigen Themen praxisnah aufbereitet.

Englische Anrufe
| Autor | Nachricht |
|---|---|
|
Verfasst am: 24. 09. 08 [12:09]
|
|
|
bunzke
Themenersteller
Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 102
|
Hallo, ich habe in der Vergangenheit immer wieder die Erfahrung gemacht, dass englischprechende Anrufer ungern eine Email mit ihren Kontaktdaten u. kurzen Grund des Anrufs schreiben möchten, wenn mein Chef telefonisch nicht zu sprechen ist. Ich bekomme oft Antworten es wäre nicht ihr Business EMails zu schreiben. Bei uns in der Firma wird das so geregelt, dass unbekannte Anrufer nicht durchgestellt werden, sondern nur Anrufer die schon bekannt sind oder es ein wichtiger Kunde von uns ist u. die unbekannten erstmals eine kurze Email an uns richten sollen. Wie geht ihr mit solchen Fällen um? Freue mich auf eure Rückmeldungen Bunzke |
|
Verfasst am: 24. 09. 08 [12:48]
|
|
|
Zicke
Dabei seit: 11.08.2002
Beiträge: 2405
|
Die Erfahrung habe ich nicht gemacht - im Gegenteil, viele Anrufer finden Ihr Anliegen so wichtig, dass sie nicht auf Rueckruf warten moechten, sondern dann lieber eine Email senden. Egal wer anruft, ich lehne niemals rundheraus ab, aber sage, dass Chef sehr beschaeftigt ist und u.U. erst nach ein paar Tagen zurueckruft. Als Alternative biete ich dann an, eine Email zu senden. Gleichzeitig notiere ich den Namen und pruefe bei Gelegenheit mit Chef, ob die Person bekannt ist. Oft kann mir Chef dazu etwas sagen wie "ja da war was vor 10 Jahren .... jetzt keine Zeit zum Gespraech...." Gruss aus London
Zicke ~ Change is the spice of life ~ |
|
Verfasst am: 29. 09. 08 [13:51]
|
|
|
sevinc
Dabei seit: 29.01.2007
Beiträge: 3
|
Hallo - ich glaube doch tatsächlich, das ist mein erster Beitrag hier..... Die Erfahrung, dass englischsprachige Kunden keine Emails schreiben wollen, habe ich auch noch nicht gemacht. Im Gegenteil, in meinen diversen Arbeitsumgebungen in GB wurde viel mehr per Email geregelt, als dass man mal telefoniert oder persönlich vorgesprochen hätte. Vielleicht ist das eine individuelle Marotte? Das Thema ist interessant - bin gespannt auf weitere Berichte von Euch. Viele Grüße Sevinc |
|
Verfasst am: 18. 02. 10 [12:58]
|
|
|
Schneevi
Dabei seit: 12.01.2009
Beiträge: 61
|
Diese Erfahrung musste ich leider auch machen. Es ruft eine Dame an, die unseren Boss sprechen will. Da ich ihr Anliegen nicht zuordnen konnte (sie hat einfach nicht langsamer gesprochen, obwohl ich sie freundlich drum gebeten habe), hab ich mal den Chef gefragt, ob er sie kennt. Er sagte auch, sie solle eine Mail schreiben. Das hab ich ihr nun schon dreimal erzählt, weil sie ja immer wieder anruft, aber nie kommt was. Sie versucht es immer wieder. "Love it, change it, or leave it"
|
|
Verfasst am: 22. 02. 10 [10:49]
|
|
|
Firuze
Dabei seit: 21.07.2003
Beiträge: 842
|
Guten Morgen, auch bei mir kommen immer wieder Anrufe von englischsprechenden Menschen an, die dringend meinen Chef sprechen wollen und in der Regel nicht sagen wollen, worum es geht. Meist sind es Verkäufer, die ihm irgendetwas verkaufen wollen. Ich sage dann auch immer höflich aber bestimmt, dass ohne Firmenname und Anliegen grundsätzlich nicht durchstelle, wenn ich schon an den Hintergrundgeräsuchen erkennen kann, das es sich um ein Call-Center handelt. Die Möglichkeit, eine E-Mail zu schicken biete ich ebenfalls an und die Leute, die ein "wirkliches" Anliegen haben, nutzen dies auch. Einen schönen Tag noch. Firuze "Man sieht nur mit dem Herzen gut" Antoine de Saint-Exupéry
|
|
Verfasst am: 22. 12. 11 [15:53]
|
|
|
Marcy10
Dabei seit: 22.12.2011
Beiträge: 1
|
Ich habe mir damals einfach hier einen Übersetzungscomputer gekauft. Sehr sinnvoll und nur zu empfehlen. Ps: benutze ich bis heute noch |
|
Verfasst am: 07. 01. 12 [14:55]
|
|
|
Sandra_K
Dabei seit: 06.01.2012
Beiträge: 3
|
Also bei uns in der Firma ist das Gang und Gebe, dass ausländisch Sprachige Kunden eine Email vorab schicken um eventuellen Verständigungsschwierigkeiten aus dem Weg zu gehen... |
|
Verfasst am: 09. 01. 12 [15:44]
|
|
|
Nuthead
Dabei seit: 09.01.2012
Beiträge: 6
|
Dann und wann kam es vor, dass manche nicht sagen wollten, was sie wollen und auch keine E-Mail geschickt haben. Nachdem ich ihnen zum x. Mal gesagt habe, dass ich niemanden zum Chef weiterstellen darf (!!), ohne vorher das Anliegen zu prüfen, konnten sie doch eine E-Mail schreiben. Dann war alles ok. Es gibt natürlich auch welche (wenige), die es nicht verstehen wollen. Die werden einfach nicht weitergeleitet. Wenn jemand anruft, setze ich meinen Chef in Kenntnis, sodass ich die Absicherung habe und damit ist gut. Wer nach mehrmaligem Bitten keine E-Mail schreibt, hat, wie mein Chef selbst sagt, Pech gehabt. |

