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Verfasst am: 15. 04. 10 [12:46]
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Oachkatzl
Themenersteller
Dabei seit: 27.03.2009
Beiträge: 115
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Hallo ihr Lieben,
sicher habt ihr schon gedacht, dass ich gar nicht mehr komme.
Ich will euch kurz erzählen, was passiert ist.
Nun, ich hatte euch ja bereits erzählt, dass ich mich an meinem Arbeitsplatz so gar nicht wohlfühle und dass dort einiges nicht so läuft, wie es eigentlich sollte.
Nachdem ich Anfang des Jahres zwar erstmal mit neuem Mut ins Büro gegangen bin und mir vorgenommen hatte, mich in Ruhe nach einem neuen Job umzusehen, bekam ich am 15.01. so heftige Bauch- und Kopfschmerzen und Übelkeit, dass ich zum Arzt ging. Leider war meine Hausärztin aus der Praxis ausgeschieden und der Arzt, der nun dort war, untersuchte meinen Bauch und meinte, ich würde wohl irgendeine Infektion ausbrüten ... man müsse abwarten, was da kommt. Da ich auch zunehmend an Sehstörungen litt, ging ich parallel zum Augenarzt, der mir eine neue Brille empfahl. Ansonsten genoss ich die Ruhe zu Hause und so langsam wurden die Beschwerden weniger ... außer meinen Sehstörungen, die blieben auch trotz neuer Brille bestehen.
In der Mitte meiner 3. Krankheitswoche kam dann mein Chef der Zeitarbeitsfirma zu Besuch und versuchte mir einzureden, dass im Büro doch alles gar nicht so schlimm sei und ich doch nur mit denen reden müsse (was ich ja nicht schon mind. 3 x getan hab ... neeeiiinn). Naja, man wollte mich mal wieder ruhig stellen. Meine Krankmeldung ging noch bis zum Mittwoch der 4. Woche. Am Dienstag rief mein AG wieder an, um mir mitzuteilen, dass er doch enttäuscht wäre ... er hätte doch gedacht, dass ich schon früher wieder ins Büro gegangen wäre. Meine Fehlzeiten (die übrigens bei Zeitarbeitfirmen inkl. der Urlaubstage gerechnet werden o.O) wären zu hoch und ich müsse doch jetzt mal richtig durchstarten, krankfeiern wäre jetzt in der nächsten Zeit nicht mehr drin.
Also ging ich den Donnerstag wieder ins Büro und meine Beschwerden waren wieder da.
Inzwischen hatte ich erfahren, dass meine Hausärztin eine neue Praxis zum 15.03. eröffnen würde. Ich schleppte mich mit meinen Beschwerden, die von Tag zu Tag schlimmer wurden, also jeden Morgen zur Arbeit, nur in dem Gedanken, dass der 15. bald kommen möge. Es gab Tage, an denen ich mich morgens vor der Arbeit schon übergeben habe, ich saß tränenüberströmt in der S-Bahn oder musste im Büro auf die Toilette gehen, damit keiner meine Tränen sah. Oft konnte ich auf dem Bildschirm kaum noch was lesen, weil meine Augen versagten und abends, wenn ich nach Hause kam, war ich nicht mehr in der Lage den Erzählungen meiner Kinder zu folgen. Das meiste hatte ich auch dann den nächsten Tag wieder vergessen.
So kam dann endlich der 15. - ich hatte mir schon vorab einen Termin per Mail geholt. In der Praxis angekommen (mein Mann hat mich glücklicherweise begleitet) bin ich dann komplett zusammen gebrochen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen, ich habe gezittert, dass ich nicht mal mehr einen Becher halten konnte und mein Blutdruck stieg auf 160/100, was sich auch die nächsten Tage nicht ändern sollte. Meine Ärztin hat mich sofort komplett aus dem Verkehr gezogen. Es folgten in den nächsten Tagen etliche Untersuchungen, die alle ergaben dass ich körperlich kerngesund bin. Somit stand nach 2 Wochen fest – Diagnose: Burn Out.
Inzwischen hatte es mein AG natürlich nicht unterlassen, mich ständig zu bedrängen, so dass mein Mann unser Telefon auf sein Handy umstellte, damit ich zur Ruhe kommen konnte, denn auch auf Mails, die über meinen aktuellen Zustand informierten und aussagten, dass ich unbedingt Ruhe brauche, folgten umgehend Anrufe … meist auf Festnetz und Handy und gleich von mehreren Anschlüssen. Ich begann jedes Mal zu zittern und zu weinen, wenn es klingelte, bin aber nie dran gegangen.
Schließlich hatte ich dann letzte Woche Donnerstag meine Kündigung im Briefkasten – ohne Angabe von Gründen und fristgerecht zum 15.05. Wie es aussieht, werde ich dagegen nichts unternehmen können, aber meine Gesundheit steht jetzt erst mal an erster Stelle.
Ich habe eine Reha beantragt in der psychosomatischen Klinik in Bad Bramstedt und hoffe, dass ich nicht allzu lange warten muss, bis dieser genehmigt wird und ich dort einen Platz bekomme.
Wie es danach weiter geht, muss ich abwarten.
Mir fehlte einfach die Kraft, euch zwischendurch auf dem Laufenden zu halten. Ich war nicht in der Lage, mich länger auf einen Text zu konzentrieren oder von mir zu erzählen ohne in Tränen auszubrechen. Nun habe ich euch so die Spitzen des Eisberges geschildert, damit ihr versteht, was mit mir passiert ist. Ich versuche nun wieder ab und an vorbei zu schauen und was von mir hören zu lassen.
Ich drück euch alle ganz doll und schicke liebe Grüße.
Euer Oachkatzl
Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen, sondern möglich machen
und das Glück findest du nicht, wenn du es suchst, sondern wenn du zuläßt, daß es dich findet.
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Verfasst am: 15. 04. 10 [13:12]
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waldwichtel
Dabei seit: 04.11.2008
Beiträge: 1998
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Hallo Katzl,
das ist lieb, das du dich mal wieder meldest. Habe dich vermisst.
Ich kann sehr gut verstehen, dass du unter diesen Umständen dich zurückgezogen hast.
Gönne dir die Zeit und Ruhe die du benötigst. Deine Gesundheit steht an erster Stelle und ist das wichtigste was du brauchst.
Was dein AG betrifft, sei froh das du ihn los bist. Ist doch eine Frechheit dich so unter Druck zu setzen.
Fühle dich ganz lieb und tröstend in den Arm genommen von mir. Schicke dir ganz viel Kraft und Ruhe hoch, mit viel Sonnenschein in deinem Leben.
Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit
*Dehmel*
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Verfasst am: 15. 04. 10 [15:35]
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Pinkie
Dabei seit: 15.09.2007
Beiträge: 2607
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Hallo Katzl,
ich bin entsetzt und betroffen, das zu lesen. Wie kann man als AG nur so mit seinen Mitarbeitern umgehen. Sei froh, dass Du den los bist - und spar Dir die Energie und Nerven, evt. auf dem Klageweg gegen ihn vorzugehen, das stehst Du nervlich nicht durch. Konzentrier Dich auf Deine Gesundheit und auf Dich!! Schlimm, was so in deutschen Firmen abgeht und wie Mitarbeiter systematisch kaputt gemacht werden. Ich krieg da echt die blanke Wut!!
Finde ich sehr mutig von Dir, dass Du hier so ausführlich über Dein Burn-out schreibst! Ich hoffe, dass Du jetzt liebe Menschen um Dich hast, die Dich unterstützen und Dir Mut machen. Es kommen mit Sicherheit wieder bessere Tage.
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Verfasst am: 15. 04. 10 [17:41]
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amalie
Dabei seit: 26.06.2009
Beiträge: 365
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Mensch, Katzl,
sei ganz lieb gedrückt. Ich weiß gar nicht wirklich, was ich dazu sagen soll, kann aber vieles, was du schreibst nachfühlen. Ich finde es toll, dass du so offen bist.
Deine Gesundheit ist das aller wichtigste, da muss alles andere warten. Schlimm genug, dass es so weit gekommen ist. Du kannst dich jederzeit melden, wenn es dir hilft zu reden (zu schreiben).
Alles Liebe und Gute
LG amalie
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Verfasst am: 16. 04. 10 [10:33]
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zwergfine
Dabei seit: 16.10.2007
Beiträge: 1336
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Hallo Katzl,
es ist wirklich lieb von dir das du uns einen kurze Zusammenfassung über dein Befinden gegeben hast und gleichzeitig wirklich sehr mutig. Es ist gut das du den Kopf jetzt nicht einfach hängen lässt und dich gleich auf eine Reha angemeldet hast. Die kenne sich dort ja damit bestens aus und können dir aus der schwierigen Situation am besten heraushelfen.
Wie die anderen schon sagten, wenn dir danach ist du reden bzw. schreiben möchtest, sind wir alle gerne für die da. Wenn du magst kannst du gerne auch eine PN schicken. Sei ganz lieb gedrückt und viel Erfolg auf deinem schweren Weg.
Solche AG sollte man echt aus dem Verkehr ziehen, das solche Leute nicht verstehen, dass er jetzt nichts gewonnen hat. *kopfschüttel*
Viele Grüße zwergfine
Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch. Philip Chesterfield
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Verfasst am: 16. 04. 10 [11:06]
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Oachkatzl
Themenersteller
Dabei seit: 27.03.2009
Beiträge: 115
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Hallo ihr Lieben!
Vielen, vielen Dank ... eure Zeilen tun soooo gut!
Nun Pinkie und Zwergfine, ich weiß nicht, ob das mutig ist. Einen BurnOut zu haben bedeutet noch sehr viel mehr, als das, was man immer nur in den Medien erfährt. Wenn man sich (gezwungenermaßen) damit auseinandersetzt, lernt man auch sehr viel über sich selbst ... über alte Verhaltensmuster und seine Lebenseinstellung.
Ich versuche euch das Gefühl einmal zu erklären, indem ich es bildlich darstelle:
Ich fühle mich wie ein Rennauto, dass in einem Rennen immer Vollgas gefahren ist. Plötzlich fliegt ein Reifen weg, aber der Motor läuft weiter. Ich werde nun mit einem Abschlepp-LKW in die Werkstatt gezogen ... und der Motor läuft immernoch Vollgas. Alle fahren an mir vorbei und ich kann nur noch hinterhergucken.
Es gibt jetzt nur noch 3 Möglichkeiten:
Entweder, die Mechaniker lassen mich so auf den Boden, dann fahre ich mit Vollgas vor die Wand, weil ich nicht mehr lenken kann ohne Rad ...
... die Mechaniker können meinen Motor nicht schnell genug ausschalten, der Motor überhitzt und fliegt auseinander ...
... oder sie stellen den Motor rechtzeitig ab, können mich reparieren und ganz langsam wieder auf die Strecke schicken, aber Vollgas werde ich nie wieder fahren können.
Ich habe in meinem Leben immer alles gegeben ... oft zig Sachen auf einmal. Darüber hinaus der an mich gestellte Perfektionismus, den ich immer bemüht war zu erfüllen. In den letzten 5 Jahren war ich aber leider in 2 Jobs, in denen ich den Anforderungen nicht gerecht werden konnte - aber nicht, weil ich nicht die Fähigkeiten habe, sondern weil die Aufgabenstellung so war, dass sie mit meinem Perfektionismus nicht übereinkamen. Ich hätte mir ein dickes Fell anschaffen können und ganz nach Götz von Berlichingen LMAA sagen können, aber das wäre wider meine Natur gewesen.
Leider haben viele AGs heute vergessen, dass sie auch sowas wie eine Fürsorgepflicht haben - nicht umsonst ist er BurnOut als Krankheit immer mehr auf dem Vormarsch, auch wenn viele der gestellten Diagnosen nicht ganz richtig sind. Leider wird mit der Bezeichnung all zu leichtfertig umgegangen.
Ich bin so offen, weil ich nun selbst gemerkt habe, wie schnell man da rein rutscht und ohne Hilfe nicht mehr hinaus findet. Viele Warnsignale erkennt man nicht und schiebt sie achtlos beiseite - man muss ja funktionieren. Aber das muss man eben nicht! Wenn es einen wirklich richtig erwischt hat, ist man für ganz lange Zeit aus dem Verkehr gezogen. Betroffene müssen nicht selten nach 1 - 2 Jahren über die Rentenvericherungträger langsam ins Berufsleben wieder eingegliedert werden .. oder werden sogar komplett berufsunfähig.
Ich möchte, dass ihr auf euch - und auch auf eure Kollegen - aufpasst. Geht früh genug zum Arzt. Es ist keine Schwäche, wenn man um Hilfe bittet.
So, das war das Wort zum Freitag
Ach, .. und ja, ich habe gaaaanz liebe Leute an meiner Seite, die mir tagtäglich helfen. Allen voran mein Mann mit Engelsgeduld und auch eine superklasse Ärztin, die sich für mich einsetzt und mir hilft, wo es geht.
Ich drück euch ganz lieb.
Euer Oachkatzl
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.2010 um 11:09.]
Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen, sondern möglich machen
und das Glück findest du nicht, wenn du es suchst, sondern wenn du zuläßt, daß es dich findet.
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Verfasst am: 16. 04. 10 [11:56]
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hexchenCologne
Dabei seit: 14.03.2007
Beiträge: 1402
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Puh Katzl, das musste ich erst mal sacken lassen, bevor ich was dazu schreibe. Vor kurzem erst habe ich mich im Forum ausgeweint, weil meine beste Freundin seit einem Nervenzusammenbruch Ende letzten Jahres völlig am Ende ist. Seit einigen Tagen ist sie in einer Klinik und ich wünsche mir nichts mehr, als dass sie wieder auf die Beine kommt.
Auch bei ihr hat es vor 2 Jahren mit einem Burnout angefangen, da war sie schon mehrere Wochen krank geschrieben, leider hat sie es nicht geschafft, ihr Leben danach so zu ändern, dass sie sich mehr Zeit für sich selbst nimmt und aufhört, für alle immer nur zu funktionieren. Die Quittung hat sie jetzt.
Vieles von dem, was du über dich schreibst, deckt sich mit dem Leben, das meine Freundin geführt hat. Deshalb hoffe ich ganz ganz fest, dass du WIRKLICH anfängst, an dich zu denken und deinen Perfektionismus in den Griff bekommst. Es geht nicht immer alles, und schon garnicht geht alles immer so, wie wir uns das wünschen. Vieles kannst du nicht ändern, aber mit etwas Gelassenheit kannst du es akzeptieren.
Bitte pass auf dich auf und nimm die Warnung deines Körpers ernst. Du hast nur dieses eine Leben!
Ich drücke dich und denk an dich.
Liebe Grüsse
hexchen
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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel
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Verfasst am: 16. 04. 10 [12:54]
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Pinkie
Dabei seit: 15.09.2007
Beiträge: 2607
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Katzl, Deine Worte und der Vergleich mit dem Rennauto haben mich sehr berührt und bewegt. Du hast recht!! Musste auch an Hexchens Freundin denken...
Ich glaube, dieser Perfektionismus ist einem anerzogen worden oder woher kommt das? Ich kenne das bei mir auch, allerdings nicht (mehr) in so einem extremen Maß, bin froh, dass ich mühsam gelernt habe, loszulassen und in manchen Dingen gelassen(er) zu werden.
Ich wünsche Dir wirklich alles Gute auf Deinem Wege...und wenn Du magst, schreib hier mal ab und zu wie es Dir geht.
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Verfasst am: 19. 04. 10 [20:17]
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Kuemmerliese
Dabei seit: 14.03.2007
Beiträge: 3685
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Katzl, schön wieder mal von dir zu lesen! Aber das was du berichtest, ist natürlich nicht so klasse! Ich finde es klasse von dir, hier zu berichten.
Aufgrund der hohen Arbeitslosenquote haben viele Angestellte Angst, den Ansprüchen im Alltags- und Berufsleben nicht mehr gerecht zu werden und viele leben schon auf der "Überholspur". Die Dunkelziffer ist sicherlich um einiges höher.
Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen: Nimm' jede erdenkliche Hilfe an und mache eine Kur! Es ist wirklich wichtig, sich abzugrenzen und zu lernen, dass man nicht "everybodys Darling" sein kann und man nicht weniger geliebt wird, wenn man auch mal Nein sagt. Dieser Hang zum Perfektionismus frisst dich mit Haut und Haaren.
Wir haben aber leider nur dieses eine Leben und wir sollten alle vorsichtig und sorgsam damit umgehen!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles, alles Liebe und Gute, viel gute Freunde, die dir helfen, gaaaaaaanz schnell wieder völlig fit und gesund zu werden! Wir sind in Gedanken bei dir!
Liebe Grüße von der
Kümmerliese
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Frauen sind Engel. Wenn man ihnen die Flügel bricht, fliegen sie weiter.... auf einem Besen!
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Verfasst am: 20. 04. 10 [13:33]
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joanasv
Dabei seit: 26.09.2007
Beiträge: 2641
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Katzl, das ist ja unfassbar, was du uns hier erzählst.
Finde es auch sehr mutig von dir, das hier zu schreiben und auch schön, dass du noch an uns denkst und uns nicht im Ungewissen lassen möchtest! Danke!
Sieh zu, dass es dir jetzt nur noch um DICH, DICH und DICH geht! Alle anderen sind absolut unwichtig, wenn es hier um dein Leben, deine Gesundheit geht!
Ich hoffe, deine Familie, deine Freunde und auch die Kur können und werden dir helfen!
Ich denke an dich!
Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben!
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