BWL-Grundlagen für das Sekretariat
Als Sekretärin oder Assistentin müssen Sie Ihren Chef auf hohem Niveau entlasten und gleichzeitig eigenverantwortlich und effizient Ihre Aufgaben managen. Umso wichtiger ist, dass Sie hierbei auf ein fundiertes Grundwissen rund um die betriebswirtschaftlichen Fragen zurückgreifen können.
Eine derartig qualifizierte Unterstützung ist nur möglich, wenn Sie als Sekretärin oder Assistentin die übergeordneten Zusammenhänge, in denen Ihr Chef denkt, verstehen. Deshalb ist ein grundlegendes Wissen im Bereich Betriebswirtschaftslehre für die Aufgaben von heute und morgen für Sie unerlässlich.
Der Newsletter für Sekretärinnen und Assistentinnen bietet Profi-Tipps für effizientes Arbeiten im Büro. Von DIN 5008 bis zu Kommunikation im Sekretariat werden alle wichtigen Themen praxisnah aufbereitet.

Boreout
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Verfasst am: 11. 04. 07 [08:37]
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Katzenliebhaberin
Themenersteller
Dabei seit: 27.03.2007
Beiträge: 303
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Boreout" - das ist das Gegenteil von "Burnout" - also Unterforderung im Job. Wem sagt das etwas, oder wer hat sogar das Buch bereits gelesen? Wie ich hier im Forum so gelesen habe, sind doch so einige Betroffene unter euch!? Das ganze Leben ist ein Quiz
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Verfasst am: 11. 04. 07 [10:10]
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Pommern
Dabei seit: 27.09.2005
Beiträge: 855
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Ich höre das Wort zum ersten Mal, habe gleich gegoogelt. Es trifft natürlich genau meine Situation. Ich frage mich, ob es mir etwas bringt, das Buch zu lesen. Ich weiß, dass ich unterfordert und gelangweilt bin. Ich spüre, das dies Auswirkungen auf meine berufliche und [b]private[/b:0092a04d1e] Leistung und Zufriedenheit hat. Ich kann mich z. b. oft nicht einmal dazu aufraffen, die sozialen Kontakte durch einfache Telefonate am Abend aufrecht zu erhalten. Und das ist schlimm. Aber wenn ich lese [quote]Boreout erkennen und verhindern, dann frage ich mich, ob dies wirklich ein Buch für mich ist. Ich werde es mir merken und meinem Chef zum Abschied schenken, sollte ich einen neuen Job finden. |
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Verfasst am: 11. 04. 07 [10:34]
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Katzenliebhaberin
Themenersteller
Dabei seit: 27.03.2007
Beiträge: 303
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Ich habe das Buch auch (noch?) nicht gelesen. Ich finde es nur sehr bemerkenswert, dass dieses Thema überhaupt aufgegriffen und ernstgenommen wird. Ich dachte schon, ich spinne, dass ich hier auf der Arbeit fast nur noch Privatkram erledige und mit niemandem aus lauter Angst vor Jobverlust darüber sprechen kann. Ich wusste auch nicht, dass es so viele Betroffene gibt. Aber wie gesagt, wer kann schon offen darüber sprechen (in den Talkshows ja schon mal gar nicht Ich habe hier ja auch schon gesagt, dass ich anspruchsvollere Aufgaben möchte. Aber mir wurde klipp und klar gesagt, dass wenn ich mehr will mir woanders einen Job suchen muss. Soweit zum Thema "Lösungsvorschlag: Fragen Sie nach mehr und spannendere Arbeit". Warum bist du denn unterfordert, Pommern? Quantitativ oder qualitativ? Mir geht es nämlich genauso wie dir, dass ich auch privat darunter leide und z.B. jede Verabredung als "lästig" empfinde und immer müde und träge bin. Außenstehende verstehen das gar nicht: "Du machst dich in deinem Job ja auch nicht kaputt. Sei froh, dass du überhaupt Arbeit hast." Das ganze Leben ist ein Quiz
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Verfasst am: 11. 04. 07 [10:37]
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melli2
Dabei seit: 20.01.2006
Beiträge: 2067
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[quote:1bec9c1f58="Pommern"] Ich kann mich z. b. oft nicht einmal dazu aufraffen, die sozialen Kontakte durch einfache Telefonate am Abend aufrecht zu erhalten. Und das ist schlimm. Genauso gehts mir auch. Ich mache was zum telefonieren mit ner Freundin aus, aber mittag sso ab 15h überlege ich mir ne Ausrede - weil es mir einfach zuviel ist! Bin auch unterfordert, aber dass das damit zusammen hängen könnte, hab ich noch gar nciht dran gedacht :? *Man muss nicht groß sein, um groß zu sein..*
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Verfasst am: 11. 04. 07 [11:01]
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| Gelöschter Benutzer |
Also ich habe bisher auch noch nicht gewußt, dass es dafür schon einen eigenen Begriff gibt. Danke mal für den Hinweis - auch wenn ich selbst nicht direkt davon betroffen bin, so werde ich mir auf jeden Fall die entsprechende Literatur besorgen. Dann kann ich das auch mal in meinem Seminar ansprechen! Ich habe hier nur phasenweise mit Unterforderung zu kämpfen - um dann 3 Wochen später in Arbeit unterzugehen (und vorarbeiten geht da nicht). |
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Verfasst am: 11. 04. 07 [11:04]
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dorotha
Dabei seit: 13.11.2006
Beiträge: 2010
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Da muss man wirklich unterscheiden - quantitative oder qualitative Unterforderung. Ich denke, bei den meisten ist das zweite der Fall. Und daran kann man als AN in der eigenen Fa. selten was tun. Wie schon beschrieben, ist hier der AG gefordert. Nur, ob dieser immer daran interessiert ist, bestimmte ANs mit besseren Aufgaben zu betrauen, ist die Frage. Mittlerweile hat sich doch aufgrund der allgemeinen Lage die Haltung verfestigt, die eigenen Pfründe mit Klauen und Zähnen zu verteidigen. Und wenn sich einige wenige die Rosinen rausgepickt haben, was bleibt da für den Rest noch übrig? Die meisten Führungskräfte haben Angst vor Gesichtsverlust. Vor allem, wenn die MAs fähiger sind als sie selbst. Da liegt in vielen Betrieben der Kern des Problems. Das das natürlich einen riesigen volkswirtschaftlichen Schaden nach sich zieht, wird gerne unter den Tisch gekehrt (wie so vieles Unangenehme). Mal sehen, wohin uns der Trend treibt. Immer auf der Suche nach der Antwort auf die allumfassende Frage: Wo ist mein Kugelschreiber?
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Verfasst am: 11. 04. 07 [11:05]
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Sommerlaune
Dabei seit: 07.07.2005
Beiträge: 1299
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Wieso hat denn das Nichtaufrechterhalten von sozialen Kontakten etwas mit Boreout zu tun? Meines Erachtens schreibt man das doch auch dem Burnout zu, denn man gilt doch als überfordert und zu ausgepowert, um sich noch um andere Menschen zu kümmern... Lasst Euch doch nicht so von diesen blöden Modediagnosen leiten! |
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Verfasst am: 11. 04. 07 [11:17]
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| Gelöschter Benutzer |
Sommerlaune - wenn man rein gar nichts zu tun hat, dann hat das ähnliche Auswirkungen. Denn es ist an sich sehr anstrengend, beschäftigt zu wirken - gleichzeitig wird aber das Selbstwertgefüh dadurch auch deutlich in Mitleidenschaft geezogen. Z.B. werden in Japan nur ganz selten Mitarbeiter gefeuert - die praktizieren das anders: http://www.arbeitsplatz-mobbing-suedbaden.de/thread.php?postid=1996&sid=8eadfcf9a7fb3dda56be710d79f94e40#post1996 Psychoterror Vier Wände. Kein Fenster. Fünf leergeräumte Schreibtische - keine Akten, keine Bildschirme, keine Schreibutensilien, keine Bücher, kein gar nichts. An den Schreibtischen sitzen 5 Männer. Sie blicken starr geradeaus. Sie reden nicht, weil Redeverbot herrscht. Sie laufen nicht herum, weil das nicht erlaubt ist. Sie telefonieren nicht, weil es keine Telefone gibt. Sie sitzen einfach da. Sie waren einmal unentbehrlich für ihre Firma. Heute sind sie überflüssig. Warum kündigt man ihnen nicht? Weil es in Japan undenkbar ist, einen Firmenangehörigen zu kündigen. Deshalb sitzen sie nun hier. Kaltgestellt abseits der Gemeinschaft. Die Geschäftsführung wartet geduldig auf ihre Kündigung. Einige reichen sie nach ein paar Tagen ein. Andere halten schweigend und zur Untätigkeit verdammt Monate durch. Viel länger schafft es kaum jemand - trotz asiatischer Duldsamkeit und weiterlaufender Bezüge.... Quelle: Wenn aus Kollegen Feinde werden...Der Ratgeber zum Umgang mit Mobbing Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin |
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Verfasst am: 11. 04. 07 [11:27]
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Sommerlaune
Dabei seit: 07.07.2005
Beiträge: 1299
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Das ist ja krass. Hmm, in Japan kann ich mir dat ja noch vorstellen, die ham m. E. eh einen am Sträußchen, aber in Deutschland?! |
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Verfasst am: 11. 04. 07 [11:30]
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| Gelöschter Benutzer |
So krass wie in Japan ist es bei uns wahrscheinlich nur in extremen Ausnahmefällen - aber Boreout ist ebenso ein Problem wie Burnout. In beiden Fällen hat man leider kaum eine Chance im Betrieb selbst was zu ändern - es wird einem weder mehr noch weniger Arbeit gegeben. Zumeist hilft leider nur ein Arbeitgeberwechsel - ist aber auch nicht immer leicht. |
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