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Verfasst am: 20. 06. 10 [12:19]
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Ive
Themenersteller
Dabei seit: 04.05.2010
Beiträge: 14
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Hallo zusammen,
sicherlich sind schon viele Sekretärinnen und Assistentinnen hier im Forum mit dem Thema Abgrenzung in Berührung gekommen.
Vielleicht kann mir hier jemand einen Tipp geben.
Ich bin gerade dabei mich in einem neuen Unternehmen einzuarbeiten, was mir sehr viel Freude bereitet und somit auch Spaß macht 
Allerdings ist die aktuelle Situation so, dass die neuen Kollegen momentan gerade dabei sind, meine Grenzen auszutesten und ich muss Prioritäten setzen. Meine Assistenztätigkeit geht nicht in Richtung Team-Assistenz sondern eher in Richtung Chefassistenz und ich möchte nicht in des Teufels-Küche kommen, wenn ich zuviel meiner Zeit den Kollegen widme.
Aber verletzten möchte ich auch niemanden.
Wie macht ihr das?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Lg
Ive
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Verfasst am: 21. 06. 10 [11:48]
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Alleinzuhaus1
Dabei seit: 05.08.2005
Beiträge: 452
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Ich denke hier und da mal 1 oder 2 Sätze sind bestimmt okay. Schließlich bist Du ja in gewissen Dingen auch auf die Zuarbeit Deiner Kollegen angewiesen. Ansonsten würde ich mich so rausreden, dass ich mich ja gerne mit ihnen unterhalten würde, aber gerade sehr viel zu tun hätte, was ich dringend fertig machen muss.
Besteht die Möglichkeit, dass man sich evtl. mal in der Mittagspause oder nach Feierabend trifft, um sich ein wenig besser kennenzulernen? Ich denke da an ein wenig Small Talk - nicht mehr. Wenn jemand neu in der Firma ist, möchte man die Kollegin ja auch ein wenig besser kennen lernen, um z. B. zu wissen, was man ihr erklären muss oder was sie schon aus der Erfahrung weiß.
LG
Alleinzuhaus
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Verfasst am: 21. 06. 10 [11:58]
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shiny-diamond
Dabei seit: 02.04.2002
Beiträge: 1744
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Alleinzuhaus, ich denke Ive hat nicht das Problem mit dem Small Talk.
Das Problem ist, dass die Kollegen ihr Arbeiten aufdrücken möchten. Und sie möchte das von Anfang an klar geregelt haben, was ja, was nein. Wenn Ive jetzt die Arbeiten von Kollegen übernimmt, dann kommt sie irgendwann selbst in Zeitnot und wird sich bei ihrem Chef rechtfertigen müssen.
Ive, ist Dein Arbeitsgebiet nicht klar abgesteckt? Nein sagen muss auch mal sein, da führt kein Weg dran vorbei. Das muss man notfalls lernen. Ich hab aber ehrlich gesagt jetzt auch keine Tipp für Dich. Aber auf keinen Fall solltest Du Dich von den Kollegen 'ausnutzen' lassen.
LG
S-D
Wer mich nicht kennt hat viel verpennt.
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Verfasst am: 21. 06. 10 [12:08]
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Alleinzuhaus1
Dabei seit: 05.08.2005
Beiträge: 452
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Das sehe ich wie shiny-diamond, wenn es um Arbeit geht. Du solltest einen Plan haben, was zu Deinen Aufgaben gehört und was nicht. Gibt es keine Arbeitsplatzbeschreibung, den Chef ansprechen, was von den Aufgaben Deiner Kollegen zu Deinen gehört bzw. wo er es gerne hätte, dass Du behilflich bist. Ansonsten hilft nur ein freundliches und deutliches Nein mit dem Hinweis, dass man selber viel zu tun hat.
Ich hatte es so verstanden, dass die Kollegen gerne mal einen Small Talk machen möchte und sie sich aus Zeitgründen nicht traut. So habe ich das auch schon häufiger erlebt, dass der Chef zu Beginn gesagt hat, dass er nicht möchte, dass man längere Gespräche mit den Kollegen führt. Da ist der Grenze dann sehr fließend.
LG
Alleinzuhaus
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Verfasst am: 21. 06. 10 [18:17]
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Ive
Themenersteller
Dabei seit: 04.05.2010
Beiträge: 14
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Hallo zusammen,
shiny-diamond hat absolut Recht mit der Vermutung worum es mir in meinem Problem geht.
Es gibt da so eine Kollegin, die ich langsam immer besser kennenlerne und die offenbar das Gefühl hat mir "weisungsbefugt" zu sein, was sie ganz klar nicht ist. Die fängt dann an zu schnauben, wenn ich nicht gleich "fliege" und sowas finde ich einfach unmöglich.
Aber ich bin stolz auf mich, trotzdem freundlich geblieben zu sein und klar und deutlich gesagt habe, dass die Arbeiten für meinen Vorgesetzten momentan vorgehen und ich ihre Anliegen erledigen kann, sobald ich damit fertig bin.
Aber wie jemand zu einer neuen Mitarbeiterin so ungehobelt sein kann, verstehe ich nicht. Ausserdem ist sie - körperlich - gesehen ganz nah an mich herangerückt, als sie mir den Vorgang - was sie von mir erledigt haben wollte - erklärt hat. Körperliche Nähe hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen, da bin ich empfindlich. Ich hätte "kotzen" können, sorry die Ausdrucksweise.
Lg
Ive
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