BWL-Grundlagen für das Sekretariat
Als Sekretärin oder Assistentin müssen Sie Ihren Chef auf hohem Niveau entlasten und gleichzeitig eigenverantwortlich und effizient Ihre Aufgaben managen. Umso wichtiger ist, dass Sie hierbei auf ein fundiertes Grundwissen rund um die betriebswirtschaftlichen Fragen zurückgreifen können.
Eine derartig qualifizierte Unterstützung ist nur möglich, wenn Sie als Sekretärin oder Assistentin die übergeordneten Zusammenhänge, in denen Ihr Chef denkt, verstehen. Deshalb ist ein grundlegendes Wissen im Bereich Betriebswirtschaftslehre für die Aufgaben von heute und morgen für Sie unerlässlich.
Der Newsletter für Sekretärinnen und Assistentinnen bietet Profi-Tipps für effizientes Arbeiten im Büro. Von DIN 5008 bis zu Kommunikation im Sekretariat werden alle wichtigen Themen praxisnah aufbereitet.

Ab wann Versichern?
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Verfasst am: 19. 10. 11 [13:16]
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MichaelFrieda
Themenersteller
Dabei seit: 12.10.2011
Beiträge: 5
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Hallo liebe Gemeinde, nachdem ihr mir schon das letzte Mal erfolgreich einige Fluseln zum Thema Weltreise aus den Kopf gescheucht habt, bräuchte ich nun mal wieder einen elterlichen Rat von euch! Es geht um das Thema Private Rentenversicherung... Meine Mama meint, da ich nun bald mit dem Studium fertig bin, sollte ich danach so schnell wie möglich eine private Rentenversicherung abschließen... Da ich Public Managment studiert habe und damit als Beamte ein relativ sicheren Job später haben werde... Stehen zumindest diese Argumente auf ihre Seite. Deshalb habe mich mal im Internet ein bisschen schlau gemacht und habe ein bisschen mit den Zahlen gespielt, es hat durchaus Sinn gemacht! Wenn das Leben halt nicht die eine oder andere Überaschung offen hätte... Meine Mutter meint, es wird immer irgendwie, irgendwas, irgendwo kommen und dann könnte man sie ja nie abschließen... Doch ich bin zumindest noch etwas konservativer und pragmatischer, wenn es um etwas großes wie den Versicherungsabschluß geht... Also was meint ihr, sollte ich das gesparte Geld der Weltreise in den frühzeitigen Abschluß einer privaten Rentenversicherung stecken oder wie speedy meinte, doch lieber in Schuhe? |
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Verfasst am: 19. 10. 11 [13:32]
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speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
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Hallo Michaela, wirst du direkt verbeamtet? Ich würde erstmal auf den Job warten und dann sehen. Ich z. B. habe eine Direktversicherung über meine Firma abgeschlossen. Das hat den Vorteil, dass ich aktuell mehr netto habe, weil das vom Brutto abgeht ohne versteuert zu werden. Dafür muss ich es aber später im Rentenalter versteuern. Sollte mir nun aber vorzeitig was passieren, geht mein Eingezahltes samt Zinsen an meine Hinterbliebenen - ohne dass quasi Steuern drauf gezahlt worden sind. Wenn du was privat machst, versteuerst du quasi aktuell dein Einkommen und dann geht das noch von deinem Netto weg - dann hättest derzeit weniger in der Geldbörse. Hier würde ich mir entsprechend anschauen, wie dann die Bedingungen beim Auszahlen wären, wenn du a) Rentner wärst oder b) vorzeitig sterben solltest / wie die Bedingungen für deine Hinterbliebenen sind. Fragen solltest du auch, wie es ab kommenden Jahr ausschaut. Ich bin zwar der Meinung, dass die meisten Versicherungsheinzls da immer leicht auf Panik machen, aber es gibt wohl dieses Jahr noch spezielle Vorteile, die es nächstes Jahr angeblich nicht mehr gibt (hab mich nicht damit beschäftigt, da ich ja bereits was hab). Auf jeden Fall solltest du dir überlegen, ob du eher was konservatives oder was risikoreiches machen magst. Schließlich wirst du am Ende 35 / 40 Jahre einzahlen!? Überlege dir auch, wie der Vertrag gestaltet ist, wenn du z. B. zwischendurch kein Einkommen hast, weil du Elternzeit machst o. ä. Lass dich auf jeden Fall nicht für dumm verkaufen und lese das Kleingedruckte genau. Wenn du was nicht verstehst, frag nach und lass dir die Antworten am besten schriftlich geben (habe ich so gemacht Ob es eine private Rentenversicherung sein muss, wag ich mal zu bezweifeln, aber vorsorgen für's Alter sollte man auf jeden Fall! Ich hoffe, dir paar Anregungen gegeben zu haben... für 1-2 Paar Schuhe reicht das Geld sicher trotzdem noch |
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Verfasst am: 20. 10. 11 [10:55]
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sillimaus
Dabei seit: 26.09.2007
Beiträge: 543
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Hallo Michaela, ich bin der Meinung, jeder sollte was für seine private Altersvorsorge tun (wie bleibt jedem selbst überlassen), da ich persönlich nicht glaube, daß viel von der gesetzlichen Rente übrig ist, wenn wir das Rentenalter erreicht haben (bin 37, bei Dir dauert das ganze ja noch etwas länger, was die Sache nicht besser macht). Mein Papa hat seinerzeit eine Lebens- und Rentenversicherung für mich abgeschlossen, die ich ab einem gewissen Alter dann selbst weiter bezahlt hab. Klar hat man dann weniger im Monat übrig als ohne Versicherung, aber von irgendwas möchte ich ja auch leben, wenn ich nicht mehr arbeiten muß und da würde ich gerne meine Rente geniessen. Mir wird echt angst und bange, wenn ich manche Rentner sehe, die genau gucken müssen, ob sie sich noch Wurst für ihr Brot leisten können... Wie Speedy schon sagte, lass Dich gut beraten, am besten von einem Versicherungsmakler, wenn Du einen kennst, die haben ja mehrere Versicherungen im Portfolio und können einen gut beraten. Und immer das kleingedruckte lesen, auf keinen Fall sofort unterschreiben sondern mitnehmen und noch mal drüber schlafen (oder jemanden drüber gucken lassen, der sich auskennt, wenn Du sojemanden kennst). Klar kann immer was passieren, aber dafür gibt es ja die Klauseln, die bestimmen, daß die eingezahlte Kohle nicht weg ist sondern an die Hinterbliebenen geht. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen- hier handelt es sich allerdings wirklich nur um meine persönliche Meinung... Liebe Grüße Sillimaus |
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Verfasst am: 20. 10. 11 [11:04]
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speedy1984
Dabei seit: 14.01.2009
Beiträge: 1545
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"sillimaus" schrieb: Klar kann immer was passieren, aber dafür gibt es ja die Klauseln, die bestimmen, daß die eingezahlte Kohle nicht weg ist sondern an die Hinterbliebenen geht. @Silli: da muss man auch genau hin gucken! Ich hatte Versicherungsverträge vor mir liegen, da stand z. B. drin, dass dein Eingezahltes bis 8.000,- € an deine Hinterbliebenen geht, wenn dir vor dem Renteneintritt was passieren sollte, alles andere, was du aber über 8.000,- € bereits eingezahlt hättest, wäre an die Versicherung gegangen und dort als Überschussbeteiligung anderen mit ausgezahlt worden. Teils hängt das auch mit deinen Hinterbliebenen zusammen (sind es "nur" die Eltern / weiter entfernte Verwandte oder hast du Ehepartner und Kinder). Ich vertraue ja prinzipiell keinem Versicherungsvertreter und les alles 10x durch, lass es noch von anderen gegenchecken etc. pp. |
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Verfasst am: 20. 10. 11 [11:55]
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sillimaus
Dabei seit: 26.09.2007
Beiträge: 543
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Speedy, mit dieser Klausel ist es ja im Grunde wie mit den ganzen Versicherungsverträgen, mit nach Hause nehmen, genau prüfen und wenn möglich mit jemandem durchgehen, der sich damit auskennt. Die Versicherungsvertreter sind in meinen Augen alles Verbrecher und Gauner, wir haben glücklicherweise gleich zwei gute Freunde, die gleichzeitig auch Versicherungsmakler sind - den einen haben wir mit unseren Versicherungen beauftragt und den anderen fragen wir ab und an um Rat, wenn uns was spanisch vorkommt |
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Verfasst am: 21. 10. 11 [10:25]
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Pinkie
Dabei seit: 15.09.2007
Beiträge: 2715
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Ich habe im Alter von 25 Jahren eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen. Zahle jetzt also mehr als 25 Jahre ein (ja, ich bin schon soooo alt Heutzutage lohnt sich ggf. eine Kapitallebensversicherung nicht (mehr); ich bin da nicht auf dem neuesten Stand. Ich würde mir auch einen unabhängigen Versicherungsmakler suchen und dann die Angebote genau vergleichen. Die Tipps von Silli und Speedy sind super. Übrigens sollte man von Zeit zu Zeit mal dran denken, ob die begünstigte Person, die man bei Abschluss angegeben hat, immer noch die richtige ist. Damals hatte ich keinen festen Partner, hatte also meine Mutter als Begünstigte im Todesfall angegeben - habs erst vor kurzem umschreiben lassen auf meinen Lebensgefährten. |

