So verhalten Sie sich geschickt bei Ihrem Beurteilungsgespräch, Teil I

7. November 2008 | Thema: Kommunizieren & Delegieren  | Kommentare lesen (0) | (3)

In vielen Unternehmen ist es üblich, dass Mitarbeiter am Jahresende mit ihren Chefs ein Beurteilungsgespräch führen.Wenn auch Sie Ihr Beurteilungsgespräch schon bald vor sich haben, beschleicht Sie vielleicht ein mulmiges Gefühl, weil Sie nicht sicher sind, wie das Gespräch ablaufen wird.

In vielen Unternehmen ist es üblich, dass Mitarbeiter am Jahresende mit ihren Chefs ein Beurteilungsgespräch führen.Wenn auch Sie Ihr Beurteilungsgespräch schon bald vor sich haben, beschleicht Sie vielleicht ein mulmiges Gefühl, weil Sie nicht sicher sind, wie das Gespräch ablaufen wird.

Lesen Sie in dem Beitrag "Beurteilungsgespräch" des Sekretärinnen-Handbuchs, wie Sie Ihr Gespräch perfekt vorbereiten, den größten Nutzen für sich und Ihr Unternehmen daraus ziehen und dabei rhetorisch geschickt vorgehen.

Ihr Beurteilungsgespräch ist Ihre Chance

Ist es Ihnen vielleicht unangenehm, mit Ihren Schwächen und Fehlern konfrontiert zu werden? Fühlen Sie sich der Kritik Ihres Chefs hilflos ausgesetzt? Oder finden Sie sich möglicherweise in einem Beurteilungsgespräch immer in der Rolle der passiven Zuhörerin wieder? Das ist schade! Denn so vergeben Sie die Chance, einen Dialog mit Ihrem Chef zu führen und dabei zu erfahren, wie Ihre Leistungen eingeschätzt werden, und selbst Wünsche oder Probleme anzusprechen.

Nutzen Sie das Beurteilungsgespräch und deuten Sie es richtig

Dass Ihr Chef Ihre Leistung in einem Beurteilungsgespräch bewertet, ist einleuchtend. Aber was sagt die Bewertung aus, und welche Erkenntnisse können Sie daraus ziehen?

  • Sie gewinnen eine Einschätzung Ihrer Position und Rolle innerhalb des Unternehmens.
  • Sie lernen, wo Ihre Stärken liegen und wie Sie diese optimal einsetzen. Im Beurteilungsgespräch erfahren Sie, an welchen Schwächen Sie arbeiten müssen, um Ihre Aufgaben noch besser zu erfüllen.
  • Sie können das Feedback Ihres Chefs nutzen, um Ihre Leistung kontinuierlich zu verbessern.
  • Sie erkennen die Reibungspunkte in der Zusammenarbeit mit Ihrem Chef und lernen seine Sicht der Dinge kennen.
  • durch ein Beurteilungsgespräch erfahren Sie, wie Sie auf andere wirken und warum Sie vielleicht in der Vergangenheit unterschätzt wurden.
  • Sie erhalten eine Einschätzung Ihrer Entwicklungsmöglichkeiten und wichtige Impulse für Ihre betriebliche Weiterbildung.

Bringen Sie sich ein, um im Beurteilungsgespräch Wünsche oder Probleme anzusprechen

Das Beurteilungsgespräch sollte aber auf keinen Fall einseitig verlaufen und zu einem Monolog Ihres Chefs werden. Seien Sie nicht die stille Zuhörerin, sondern gestalten Sie das Gespräch aktiv mit. Sprechen Sie Dinge an, die Ihnen wichtig sind. Das wird Ihnen umso besser gelingen, je gründlicher Sie sich auf das Beurteilungsgespräch vorbereiten.

Wie muss ein Beurteilungsgespräch aufgebaut sein, damit Sie Nutzen daraus ziehen können?

Ein Beurteilungsgespräch erfüllt drei wesentliche Zwecke, die sich im Gesprächsaufbau widerspiegeln. Die folgende Aufstellung zeigt Ihnen, wie ein umfassendes und erfolgreiches Beurteilungsgespräch strukturiert sein muss. Achten Sie selbst darauf, dass alle Bestandteile enthalten sind – nur so können Sie davon profitieren!

Phase 1 eines Beurteilungsgesprächs: Beurteilung der Leistung

  • Besprechen Sie im Beurteilungsgespräch gemeinsam mit Ihrem Chef die Ergebnisse der Beurteilungsperiode.
  • Worin lagen Ihre besonderen Erfolge oder Misserfolge?
  • Welche Ihrer Fähigkeiten/Leistungen sind für Ihren Chef und Ihren Arbeitsbereich von besonderer Bedeutung?

Praktische Umsetzung
Die Devise lautet: "Nicht kleckern, sondern klotzen." Stoßen Sie Ihren Chef nicht auf Misserfolge und schlechte Leistungen. Formulieren Sie positiv und scheuen Sie sich nicht, sich zu loben.

Werden Sie für Ihren Chef unentbährlich - mit dem praxisnahen Ratgeber Die 55 Sekretariats-Checklisten.

Und wie Sie sich optimal auf Ihr nächstes Beurteilungsgespräch vorbereiten, hier aufSekada Daily so gegen 14:00 Uhr.

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