Gesprächsführung: So beginnen und beenden Sie Gespräche erfolgreich

27. August 2010 | Thema: Kommunikation im Sekretariat  | Kommentare lesen (0) | (5)

Sie haben ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihrem Chef oder einem Kollegen aus einer anderen Abteilung vortragen möchten? Dann überlegen Sie sich am besten vorher, wie Sie allein durch Ihre Gesprächsführung sofort Interesse wecken können. Kurz, knapp, gezielt, interessant – so sollte der Beginn Ihres Gesprächs sein.

Kurze Frage vorab: Wissen Sie was der Begriff "Fazilität" bedeutet? Klicken Sie hier und überraschen Sie Ihren Chef mit Ihrem fundierten BWL-Wissen.

Beginnen Sie Ihre Gesprächsführung mit einem spannenden Satz, der Ihr Gegenüber gleich den Nutzen erkennen lässt, zum Beispiel so:

  • Ich habe jetzt die Lösung für …
  • Übrigens, was wir uns auf keinen Fall entgehen lassen dürfen …
  • Gestern habe ich eine spannende Information bekommen …

Beachten Sie: Machen Sie keine langen, erklärenden Einleitungen. Ihr Gegenüber schaltet bei so einer Gesprächsführung sonst schnell ab.

So steigen Sie aus Gesprächen aus, deren Gesprächsführung nicht zielführend ist und nur Zeit kostet:

Denken Sie als Beispiel für eine schlechte Gesprächsführung an die endlosen Erklärungen eines Kollegen oder eines Mitarbeiters, der Ihnen minutiös genau und umständlich schildert, wie er zum Beispiel erfolgreich ein bestimmtes Problem gelöst hat.

Mein Tipp: Drängen Sie freundlich auf den Kern des Gespräches hin. Versuchen Sie stets durch Ihre Gesprächsführung, das gesamte Gespräch auf das gewünschte Ziel hinzusteuern, zum Beispiel: "Sie haben aber schnell eine gute Lösung gefunden. Der Ausfall war ja nur ganz kurz.", "Das war wirklich gute Arbeit, und jetzt läuft wieder alles reibungslos." Fassen Sie die Botschaft Ihres Gegenübers noch einmal mit Ihren eigenen Worten zusammen, um ihm zu zeigen, dass Sie alles verstanden haben. Leiten Sie die Gesprächsführung dann auf ein anderes Thema über oder geben Sie zu verstehen, dass Sie weiterarbeiten müssen, zum Beispiel: "Das müssen Sie mir bei Gelegenheit noch einmal ganz genau erzählen."

Wichtig: Das Beenden des Gesprächs darf niemals brüskieren und dem Gegenüber das Gefühl von Desinteresse geben. Bleiben Sie einfühlsam.

Lust bekommen auf mehr solcher kurzen Praxis-Tipps? Dann empfehle ich Ihnen Assistenz & Sekretariat inside - Den neuen Trainingsbrief für die effiziente und erfolgreiche Sekretärin und Assistentin. Fordern Sie heute noch diese Ausgabe kostenlos an ...

Weiterleiten Weiterleiten In Favoriten speichern In Favoriten speichern Drucken Drucken Kommentar schreiben Kommentar schreiben

Sie dürfen diesen Artikel nur einmal bewerten

Aktuelle Bewertungen:

 (5)

Schlagwörter: Gesprächsführung






Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Tipp

Hallo Gast

Schreiben Sie einen Kommentar.

comment Möchten Sie diesen Tipp kommentieren und Ihre Gedanken mit anderen Benutzern unserer Seite teilen? Dann schreiben Sie Ihren Beitrag einfach in untenstehende Box.

Ihr Kommentar

Schreiben Sie einen Text - kein HTML - über diesen Tipp und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern. Bitte konzentrieren Sie sich dabei auf den Artikel.

 

 

Bitte beachten Sie: Als registrierter Benutzer können Sie unsere Artikel kommentieren. Jeder Beitrag ist auf 500 Zeichen begrenzt..
Sie können noch Zeichen eingeben!

Geben Sie den Bildcode im vorgesehenen Feld ein um den Kommentar abzusenden.

graphical access code

Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung

Code:


Bitte benachrichtigen Sie mich, wenn neue Kommentare zu diesem Artikel veröffentlicht werden.