Der Besuch der Freundin

1. Dezember 2008 | Thema: Tagebuch der Sarah Kammberg  | Kommentare lesen (2) | (4)

Am Wochenende hatten mein Mann und ich Besuch von meiner Freundin, ihrem Mann und den VIER Kindern. Nicht nur, dass es platzmäßig eine echte Herausforderung war, auch für unsere Nerven war es stellenweise die reinste Zerreißprobe. Ich mag Kinder, aber wenn man den Umgang und die Anzahl auf einem Haufen einfach nicht gewohnt ist, können 2,5 Tage hart werden. Meine Freundin hat die Bande wirklich gut im Griff und alles in allem sind die vier durchweg pflegeleicht. Ich hatte mir für das Wochenende auch ein spezielles Kinder-Rahmen-Programm ausgedacht und für alle Wettereventualitäten einen Plan B ausgearbeitet.

Am Samstag nachmittag sind wir dann alle zusammen zu einem Indoor Kinderspielplatz gefahren und haben die vier sich austoben lassen. Außer das immer mal wieder eines der Kinder eine Stippvisite bei uns gemacht hat, hatten wir einen entspannten Nachmittag und ausgiebig Zeit zu quatschen. Meine Ohren waren zwar von der Geräuschkulisse nicht sonderlich angetan, aber ich hatte meine Freundin lange nicht gesehen und so habe ich den Preis mehr als gerne bezahlt.

Die größte Herausforderung für mich war jedoch die Verpflegung. Denn meine Allergien und die Wünsche der Kinder und ihrer Eltern unter einen Hut zu bekommen, war durchaus knifflig. Und so groß ist unsere Küche nun auch nicht, dass ich für jeden eine Sondernummer hätte kochen können. Was die Sache sehr erleichtert hat, ist die Tatsache, dass die Kinder Salat lieben und so habe ich z. B. eine riesen Schüssel grünen Salat gemacht und alle zusätzlichen Bestandteile in separate Schüsseln getan. So konnten sich alle ihren Salat nach Lust und Laune selber zusammen stellen. Klasse für die Kids und ideal für mich.

Die Kinder waren nur ein bisschen enttäuscht, dass ich meinen Pizzagrill nicht wieder ausgepackt habe, aber aufgrund meiner Allergien hätte ich dabei nur zugucken dürfen. Und das wollte ich mir nun wirklich nicht antun. Im übrigen: so ein Pizzagrill ist wirklich der Hit. Ich hab das Gerät vor zwei Jahren mal auf Pro7 bei Galileo im Tech-Check gesehen und danach sofort im Internet bestellt. Wenn Sie also dieses Jahr zu Sylvester mal keine Lust auf das alljährliche Fondue oder Raclette haben, wäre das eine tolle Alternative. Funktioniert wie ein Raclette, hat aber Unterhitze und die macht den Teig richtig schön cross. Suchen Sie doch mal im Internet unter: Stöckli Genesis PizzaGrill. Der ist wirklich seinen Preis wert.

Nachdem die Groß-Familie dann am Sonntagnachmittag wieder in Richtung Heimat aufgebrochen war, haben mein Mann und ich uns erst einmal eine halbe Stunde aufs Sofa gesetzt und die Ruhe genossen. Als Nicht-Mutter hatte ich wirklich die tiefste Bewunderung für meine Freundin und ihren Mann. Diese Dauerbeschallung und dieses keine Minute für sich haben, ist einfach anstrengend. An alle Mütter, die das jetzt lesen: Sie haben wahrlich meinen tiefsten Respekt! Und dass dann ja alles – wie bei meiner Freundin – noch neben dem Job. Hochachtung meine Damen! Ich für meinen Teil war froh unser Zuhause wieder für uns zu haben. So sehr ich meine Freundin auch mag, aber meine Ruhe am Wochenende mag ich doch auch. Und wie himmlisch ruhig so ein Büro am Montag morgen sein kann, ist mir auch erst eben bewusst geworden. Ich wünsche uns allen eine ruhige Woche.

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Hallo Gast

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anja.malessa | 10. Dezember 2008, 00:07 Uhr

Hallo Frau Kammberg,
da sieht man mal, wie egozentrisch Nicht-Mütter sein können! Ich denke, Kinder sind eine Bereicherung und helfen, das Leben mal nicht nur vom eigenen Standpunkt aus zu sehen. Man lernt flexibel, anpassungsfähig und selbstloser zu sein. Ihre geschilderte Sichtweise ist da sehr einseitig. Armes Deutschland! In anderen Ländern würde es so etwas nicht geben.

annette.duske | 1. Dezember 2008, 08:45 Uhr

Hallo Frau Kammberg,
ich finde es wirklich traurig, dass Sie in Ihrem Text mindestens 3 Fehler machen - ohne sie zu bemerken. Anscheinend können Sie selbst nicht "dass" und "das" richtig verwenden. Für den mindestens einen weiteren Fehler können Sie ja selbst mal überlegen ....

Irgendwie kann ich diesen Newsletter nicht richtig ernst nehmen!!!

Freundliche Grüße
Ihre unregelmäßige Leserin
Annette Duske

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